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Exorzist: Der Anfang

Horrorfilm, USA 2004
Exorzist: Der Anfang
Niveau
Spass
Spannung
Action

Ach ja, selbst der Teufel, der einst in den siebziger Jahren Kinogänger so schockierte, dass manche angeblich während der Vorführung zusammenklappten, muss wieder ausgegraben werden. Nicht in einer Fortsetzung oder gar einem Remake, Gott sei Dank, aber dafür in einem Prequel, dessen Produktionsgeschichte sich so liest, als hätten selbst hier die Höllendämonen mitzureden gehabt. Erst sollte John Frankenheimer die Afrika-Abenteuer des Pater Merrin (ja, der ältere Geistliche aus Teil eins, diesmal aber nicht von Max von Sydow, sondern von Stellan Skarsgård verkörpert) verfilmen, aber der gab den Löffel ab. Dann ließ man den einstigen Visionär Paul Schrader (“Cat People”) auf dem Regiestuhl Platz nehmen, doch der war inhaltlich zu anspruchsvoll und wurde daher von den Studio-Buchhaltern entlassen. Und so ließ man den Streifen halt vom Actionspezialisten Renny Harlin fertigstellen bzw. neu drehen. Das Ergebnis ist ein moderat grauslicher Horrorfilm über das erste Auftauchen des Dämons Pazuzu, der an einer archäologischen Ausgrabungsstelle in einen kleinen Buben einfährt und ausgetrieben werden soll. Kein Vergleich mit den Vorgängern (selbst dem absurden dritten Teil), für Genrefans dennoch interessant.

Originaltitel:
Exorcist: The Beginning
Schauspieler:
Stellan Skarsgård, Izabella Scorupco, James D'Arcy, Remy Sweeney, Julian Wadham, Andrew French, Ralph Brown
Verfügbare Sprachen:
Deutsch
10.61.5.113