0%
 
zur OnDemand Übersicht
Detailbild Donner, Blitz und Sonnenschein

Donner, Blitz und Sonnenschein

Komödie - D 1936 - 92

“Filme ansehen ist wirklich angenehmer als Filme fabrizieren”, schrieb Karl Valentin, der anarchische Clown aus München, in seinen Memoiren. “1921 wurde ich einmal während einer Filmaufnahme vor vielen tausend Menschen auf dem Oktoberfest zwanzig Meter hoch in die Luft gezogen. Dabei hatte man mich übrigens völlig unfachgemäß in einen schmalen Riemen geschnallt und mit einem Flaschenzug hochgewunden. Obgleich ich nur fünfundfünfzig Kilo wog, schnitt mir der schmale Riemen derart in die Eingeweide, dass ich hinunterschrie: Ich halt´s nicht mehr aus. Aber darauf nimmt man im Film keine Rücksicht. Es wurde weitergedreht, als sei nichts geschehen. Mir traten vor Schmerzen fast die Augen aus den Höhlen. Fast ohnmächtig wurde ich danach in ein Auto gehoben und konnte nur mehr die Worte stammeln: Nie mehr filmen, mir gangst. Aber bekanntlich heilt die Zeit alle Wunden, und ich habe trotzdem noch manchen Filmstreifen gedreht.”

Originaltitel
Donner, Blitz und Sonnenschein
Sprachen
Deutsch
Schauspieler
Karl Valentin (Sebastian Huckebein; Schneidermeister), Liesl Karlstadt (Barbara; seine Frau), Ilse Petri (Evi; beider Tochter), Reinhold Bernt (Franzl; Schneidergeselle), Hans Leibelt (Jacob Greizinger), Volker von Collande (Andreas; sein Sohn), Albert Florath (Paul Huberding; Gastwirt), Käthe Haack (Wally; seine Frau), Käte Merk (Rosa; beider Nichte), Aribert Wäscher (Georg Sonnweber; Tanzlehrer), Gerhard Bienert (Ingenieur Poppe), Martha Ziegler (Moni; Wirtschafterin bei Greizinger), Lucie Euler, Hanni Weisse, Rose Vollborn, Gerti Ober, Klaus Pohl, Hanns Waschatko, Hans Halden, Karl Junge-Swinburne, Walter Doerry, Hans Weidecker (Tanzpaar), Sylvia Prillinger (Tanzpaar), Else Wunsch, Ilse Rose-Vollborn, Hans Halder (Kommissar)
Regie
Erich Engels
Drehbuch
Max Neal, Max Ferner, Erich Engels
Kamera
Edgar S. Ziesemer
Musik
Werner Bochmann
10.61.5.114