Multiverse of Madness
Graubünden, 1962. Der angehende Physiker Johannes Leinert (Jan Bülow), der sich mit Theorien von Heisenberg, Bohr und Schrödinger beschäftigt, reist mit seinem Doktorvater Julius Strathen (Hanns Zischler) zu einem Kongress an. Bald häufen sich mysteriöse Ereignisse, entstehen Risse in der Wirklichkeit, tauchen Verstorbene in einem anderen Kontext wieder auf. Und die geheimnisvolle Pianistin Karin Hönig (Olivia Ross) weiß Dinge über Leinerts Leben, die sie nicht wissen kann …
SCHRÖDINGERS KATZE
Was, wenn Paralleluniversen existierten? Wenn Schrödingers Katze gleichzeitig tot und lebendig wäre? Timm Krögers nach „Zerrumpelt Herz“ (2014) zweiter Spielfilm ist kein Einführungsseminar in die Quantenmechanik. Aber was ist er? Für die einen mag er ein lustvolles Spiel mit verschiedenen Realitäten und Genres sein, für die anderen ein albernes „Genie und Wahnsinn“-Klischee in Schwarz-Weiß. Es ist plausibel, anzunehmen, dass der Film beides gleichzeitig ist – zumindest in diesem Universum.