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ORF 2 in memoriam Hannelore Elsner

ORF 2 in memoriam Hannelore Elsner
© ORF
Veröffentlicht:
24.04.2019
Publikumsliebling Hannelore Elsner verstarb am Osterwochenende. Die Fernsehsender ändern ihr Programm in Memoriam der großen Schauspielerin.

Die deutsche Schauspielerin Hannelore Elsner ist  am Osterwochenende im Alter von 76 Jahren verstorben. Elsner war eine der ganz großen Charakterdarstellerinnen des deutschen Films. Im Kino wie im Fernsehen spielte sie seit Mitte der 1960er Jahre über 200 verschiedenen Rollen. Von 1994 bis 2006 verkörperte sie in der ARD-Fernsehkrimiserie Die Kommissarin" die Kriminalhauptkommissarin Lea Sommer.

In memoriam Hannelore Elsner ändert ORF 2 sein Programm und zeigt am Mittwoch, dem 24. April 2019, um 20.15 Uhr das Dakapo der ORF/BR-Komödie „Die Diva, Thailand und wir!“. Die mehrfach preisgekrönte Schauspielerin gibt darin eine ehemalige Operndiva, die ihre Familie in den Wahnsinn treibt und sich so schließlich in einem Luxus-Altersheim im fernen Thailand wiederfindet.

Am Freitag, 25.04. um 20.15 in ORF III "Lüg weiter Liebling" sowie danach (21.50)  in "Die Spielerin"

 

 

 

Am Sonntag, dem 28. April, um 14.35 Uhr erwartet das Publikum von ORF 2 außerdem ein Wiedersehen mit der ORF/ZDF-Romanze „Ein Sommer im Burgenland“. 

 

„Die Diva, Thailand und wir!“ (Mittwoch, 24. April, 20.15 Uhr, ORF 2)

Mit u. a. Hannelore Elsner, Anneke Kim Sarnau, Marcel Mohab und Karl Fischer

Regie: Franziska Buch; Drehbuch: Aglef Püschel und Franziska An der Gassen

 

Das Leben der Neuendorffs ändert sich, als Susannes (Anneke Kim Sarnau) 72-jährige Mutter Anneliese (Hannelore Elsner) nach einem leichten Schlaganfall häusliche Pflege benötigt. Die beiden hatten kaum Kontakt und sind nicht gerade das, was man ein Herz und eine Seele bezeichnet. Doch Susanne hat keine Wahl. Nicht nur, dass die ehemalige Opernsängerin mit ihren Allüren alle in den Wahnsinn treibt, muss sie nun auch noch in den Familienurlaub nach Thailand mitgenommen werden. Gab es in Thailand nicht diese Luxus-Pflegeheime für Senioren? 11.000 Kilometer entfernt? Perfekt! Das ist exakt der Abstand, den sich Susanne zu ihrer Mutter wünscht. Und so bucht Susanne kurzerhand einen Platz in einer solchen thailändischen Altersresidenz. Doch dann wird die Familie mit ganz anderen Problemen konfrontiert – und plötzlich kommt alles anders als gedacht.

 

 

"Lüg weiter, Liebling" (Freitag, 26. April, 20.15 Uhr, ORF III)

Mit u.a: Hannelore Elsner (Martha), Götz George (Hape), Ludger Pistor (Werner)

Regie: Gabriela Zerhau. Deutschland 2010.


Als der verkrachte Umweltaktivist Hape nach der Beerdigung seines Vaters die wohlhabende Witwe Martha kennenlernt, wittert er eine Chance, aus seinen Schulden rauszukommen. Er gibt sich als Diplomat in geheimer Mission aus und schwatzt ihr 25.000 Euro ab, die er angeblich in Ökoaktien investieren will. Martha gibt ihm das Geld gern, obwohl sie ihn längst durchschaut hat. Als sich Hape in sie verliebt, sucht er verzweifelt nach einem Ausweg aus seinen Lügengeschichten.

 

"Die Spielerin" (Freitag, 26. April, 21.50 Uhr, ORF III)

Mit u.a.: Hannelore Elsner (Polina Sieveking), Erwin Steinhauer (Friedrich Mühlbichler), Nina Petri (Claudia)

Regie: Erhard Riedlsperger

Die geschiedene, wohl situierte Polina Sieveking, lernt eines Nachts in ihrem Hotelzimmer einen interessanten Mann kennen: Der Unbekannte, der sich später als Wirtschaftsanwalt Friedrich Mühlbichler vorstellt, schläft voll bekleidet in ihrem Bett. Friedrich erklärt die Zimmer-Verwechslung mit einem offensichtlichen Fehler der Hotelrezeption. Am nächsten Tag kommen die beiden einander näher und Polina gibt Friedrichs Drängen nach, für ihn im Casino zu spielen. Denn Friedrich hat ein Horoskop für Polina anfertigen lassen, das eindeutig zeigt, dass sie ein Glückskind ist. Tatsächlich beschert eine Glückssträhne Polina beim Roulette ein Vielfaches ihres Einsatzes. Friedrich, dem ein Prozess wegen veruntreuter Mandantengelder ins Haus steht, sieht seinen Schuldenberg schmelzen. Doch das Spielerglück verlässt Polina schon bald: Bei Prozessbeginn hat sie ihren gesamten Besitz verspielt.

 

 

„Ein Sommer im Burgenland“ (Sonntag, 28. April, 14.35 Uhr, ORF 2)

Mit u. a. Hannelore Elsner, Oliver Karbus, Erni Mangold, Fanny Krausz und Fanny Stavjanik

Regie: Karola Meeder; Drehbuch: Alrun Fichtenbauer und Astrid Ströher

 Eine Postkarte ist Anlass für Dolmetscherin Maria Graf (Hannelore Elsner), nach Rust im Burgenland zu reisen. Da ihr Sohn Paul (Hubertus Grimm) im Ausland ist, will sie sich um die junge Nina (Fanny Krausz) kümmern, die per Post mitteilte, von Paul schwanger zu sein. In der Pension „Storchenhof“ am Neusiedler See wird Maria von Ninas Onkel Harald (Oliver Karbus) freundlich aufgenommen. Die beiden sind einander auf Anhieb sympathisch und spüren eine seltsame Vertrautheit. Nur die hochschwangere Segellehrerin Nina tritt Maria genervt entgegen. Wenn sie jemanden erwartet hätte, dann doch Paul. Maria entschließt sich, länger in dem idyllischen Ort zu bleiben. Zum einen, um einen Zugang zur werdenden Mutter zu finden, zum anderen, um ihrem Gefühl nachzugehen, schon einmal in Rust gewesen zu sein. Und sie findet heraus, dass ihre Eltern auf der Flucht aus Ungarn nach Deutschland tatsächlich hier am See einige Monate gelebt haben. Die schicksalshaften Begegnungen mit Land und Leuten beleben Marias längst vergessene Kindheitserinnerungen und decken endlich die wahre Geschichte ihrer Familie auf.

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