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Serienweise

Serienweise
© ORF
Veröffentlicht:
06.04.2017
Rush Hour: Der Action-Kinokassenschlager als Serie. ORF eins, 22.10

Könnt ihr euch noch erinnern? Vor ein paar Jahren hieß es, „Pah, Filme als Serie, das braucht doch niemand“. Und tatsächlich klang das albern, neu war die Idee allerdings nicht: So ging bereits 1989 eine Serienversion des Lieblinsgfilms „Dirty Dancing“ nach einer Staffel sang- und klanglos ein, auch von „Vom Winde verweht“ hatte es eine gegeben. Wieso auch nicht: Ein erprobter Stoff spart Arbeit. So starteten es bereits 2009 „Terminator: The Sarah Connor Chronicles“ und die Fans zeigten sich durchaus nicht abgeneigt. „Der Exorzist“ wurde 2016 zur Serie (sogar mit Geena Davis), „Hannibal“, nach dem bekannten Film-Serienmörder schaffte dank Hauptdarsteller Mads Mikkelsen immerhin drei Staffeln bis 2015. Der größte Überraschungshit war allerdings die Serie „Fargo“, basierend auf dem legendären Indie-Kino-Hit, der den Ruhm der Coen-Brüder begründete. Mit dem Originalfilm teilte die Serie allenfalls die winterliche Location, Handlung und Figuren hatten – bis auf die Brutalität, die beiden gemeinsam war – mit der Vorlage wenige Ähnlichkeiten.
Auch die Serie „Parenthood“ mit Lauren Graham („Girlmore Girls“) basiert auf einem erfolgreichen Indie-Film.

In „Rush Hour“ ist die Story dieselbe, nur die Darsteller nicht: Statt Chris Tucker und Jackie Chan spielen Justin Hires und Jon Foo die Cops aus LA und Hong Kong, die nun zusammenarbeiten müssen, um dem Fiesling, der des Asiaten Schwester auf dem Gewissen hat, das Handwerk zu legen. Recht viel Neues hat man sich dabei nicht einfallen lassen, aber wer weiß, vielleicht ist das für die Fans genau das Richtige. Bei der Pilotfolge – auch etwas aus der Zeit gefallen – führt „Cool Runnings“-Regisseur Jon Turtelaub Regie.

 

Hier zum Vergleich: Film vs. Serie

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Rush Hour 1 rush hour 2

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dirty dancing 1 dirty dancing 2
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