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Frühlingszeit ist Fastenzeit

Frühlingszeit ist Fastenzeit
© Thinkstock
Veröffentlicht:
13.03.2017
Entschlacken, abnehmen und wohlfühlen. Hier finden Sie Tipps zum Thema Fasten- und Entschlackungskuren für zu Hause – und wie man den Hunger (hoffentlich) rasch wieder vergessen kann.

Wer jetzt gerne überflüssige Kilos loswerden möchte und seinem Verdauungsapparat eine Pause gönnen will, sollte es einmal mit einer Kombination aus Fasten und Entschlacken probieren. Auch wenn die körpereigenen Entgiftungsstellen wie Leber, Nieren und Haut gut funktionieren, kann der Körper den Abtransport von Giftstoffen nicht mehr gänzlich bewältigen, wenn die Ansammlung schädlicher Substanzen zu groß ist. Meist bemerkt man dies, weil man sich schlapp und müde fühlt oder man wird von Schlafstörungen und Kopfschmerzen geplagt.


Voraussetzungen
Die wichtigste Voraussetzung für eine Fasten- und Entschlackungskur ist Gesundhait und auch Ausdauer. Wer sich nämlich nur mit kurzfristigen Diäten begnügt, wird nach Beendigung einer solchen bald merken, dass man nach kurzer Zeit wieder genauso viele Kilos wie zuvor hat. Wer seine Ernährungsgewohnheit umstellt, bei dem funktioniert wahrscheinlich auch eine dauerhafte Gewichtsreduktion.

Der große Hunger
Eines kommt aber leider auf jeden zu, der beschließt zu fasten, der Hunger. Denken Sie daran, nach zwei bis drei Fastentagen, lässt das Hungergefühl deutlich nach! Trinken Sie immer wieder Wasser oder Tee, wenn sich Hunger einstellt, aber auch eine Hafer- oder Reissuppe tut dem Magen gut. Lenken Sie sich so gut wie möglich ab, beispielsweise mit Spaziergängen. Ihr Körper wird jedoch, neben dem Hungergefühl, auch andere Symptomen zeigen, wie Müdigkeit, Muskelkater, Kopf-, Rücken- bis hin zu Gliederschmerzen. Nach zwei bis drei Tagen sollte sich das jedoch ändern und es geht einem deutlich besser, es stellt sich sogar eine innere Zufriedenheit und Harmonie ein.

Positive Wirkung
Bald werden Sie feststellen, wie sich der Fastenprozeß positiv auf Ihren Körper, auf Ihr Wohlbefinden und auch das Erscheinungsbild auswirkt. Beispielsweise wird die Haut glatter und das Aussehen frischer, durch das Entschlacken wird auch das Bindegewebe erneuert und der Körper wirkt dadurch gleich viel straffer.


Anleitung für Zuhause
Während der Zeit des Fastens und Entschlackens sollte man auf jeden Fall auf übersäuernde Lebensmittel wie Milch, Käse, Fleisch, weißes Mehl, Alkohol, Süßigkeiten oder Kaffee verzichten. So kommt Ihr Körper leichter wieder ins Gleichgewicht. Zu Beginn Ihrer Kur sollten Sie zwei Tage nur Obst und Gemüse essen, um die Verdauung nicht zu belasten und Ihren Körper auf das Fasten einzustellen. 

Man muss jedoch nicht gleich mit einer Kur über einen längeren Zeitraum beginnen, es kann auch schon hilfreich sein, wenn man einmal pro Woche einen Tag zur Entschlackung einlegt.


Für den Erfolg einer längerfristigen Kur ist es wichtig, den Darm gleich nach dem Aufstehen mit zwei Gläsern lauwarmen Wasser durchzuspülen und auch sonst viel zu trinken. Die Nahrung besteht aus Obst, frischgepressten Säften, Reis, Gemüse, Knäckebrot, Joghurt, Hafer- oder anderen Suppen. Wie lange eine Kur dauert, sollte auf jeden Fall immer in Absprache mit einem Arzt erfolgen.

Fasten ganz einfach
Die gängigsten Fasten - und Entschlackungskuren.
Teekur: Trinken Sie viel Tee, die besten Heilpflanzen zur Entschlackung sind: Melisse, Löwenzahn, Wermut, Fenchelsamen und Ringelblumen. Auch Tees mit Rooibos und Lapacho helfen beim Fasten.
Saftkur: Dabei trinken Sie täglich Säfte aus Obst und Gemüse, auch Suppen sind erlaubt.
Schleimfasten: Dabei gibt es warmen dünnen Schleim in allen Variationen, aus Buchweizen, Haferflocken oder Gerste.

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