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Welttag des Hörens

Welttag des  Hörens
© Picturedesk
Veröffentlicht:
06.03.2017
In Österreich ist Schätzungen zufolge jeder Fünfte von einer Hörminderung betroffen. Hier finden Sie einige Infos rund um die richtige Hörvorsorge anlässlich des „Welttags des Hörens“ am 3. März.

Wer schlecht hört, nimmt seine Umgebung nicht nur leiser wahr, vielmehr fällt es Betroffenen schwer, Gesprochenes zu verstehen. Umso wichtiger ist es, auf seine Ohren zu hören und rechtzeitig vorzusorgen.


Warum ist ein gutes Gehör so wichtig?
Unser Gehör ist 24 Stunden am Tag im Einsatz und damit eines der wichtigsten Sinnesorgane.Unsere Ohren sind der Schlüssel zu gelungener Kommunikation. Denn wenn das Gehör leidet, leidet auch das Zwischenmenschliche darunter. Die Folge: Menschen mit Hörminderung ziehen sich zunehmend zurück.


Wie erkennt man, dass man nicht mehr so gut hört?
Hörminderungen treten nur selten schlagartig auf, meist schleichen sie sich ein. Das merkt man zum Beispiel daran, wenn der Fernseher immer lauter gedreht wird oder man sich in Gesprächen schwerer tut. Bestimmte Laute und Tonfrequenzen können nicht mehr richtig wahrgenommen werden. Ein Mensch mit Hörminderung kann deshalb etwa nicht mehr zwischen „Bretter“ und „Blätter“ unterscheiden, muss häufig nachfragen, sich in Gesprächen stärker konzentrieren und sich oft Zusammenhänge dazu denken.

Was sollte man tun, wenn das eigene Gehör nachlässt?
Der erste Schritt zu besserem Hören ist ein professioneller Hörtest bei einem HNO-Arzt oder Hörgeräteakustiker. Mit genauen Messungen können selbst kleinste Veränderungen im Hörvermögen frühzeitig erkannt werden. Je früher man handelt, desto besser ist es. Denn das Gehirn verlernt das Hören zunehmend. Umso wichtiger ist es, eine Hörminderung rechtzeitig mit den richtigen Hörgeräten zu versorgen.


Was können Hörgeräte?
Hörgeräte von heute werden genauestens auf die Bedürfnisse des Betroffenen angepasst, sie wurden im Lauf der Zeit immer kleiner und unauffälliger und vor allem leistungsstärker. Die meisten Hörgeräte stellen sich vollautomatisch auf die jeweilige Umgebung ein und lassen sich via Bluetooth auch mit dem Fernseher oder Smartphone verbinden, was zum Beispiel ideal zum Telefonieren ist. Bei der neuesten Hörgeräte-Generation ist dank eines Akkus auch kein Batteriewechsel mehr erforderlich, was den Tragekomfort weiter erhöht.


Vorbeugender Schutz
Lärm ist allgegenwärtig und wird zunehmend zum Problem – im Beruf, aber vor allem auch in der Freizeit. Neben einem regelmäßigen Hörtest ist es ratsam, sein Gehör im Alltag bestmöglich zu schützen. So sollte man seinen Ohren tagsüber regelmäßige Ruhepausen gönnen. Präventiv hilft insbesondere ein Gehörschutz, der am besten individuell angepasst wird und den es beim Hörakustiker für verschiedenste Lebensbereiche gibt. Das reicht vom Konzertbesuch über das Arbeiten im Großraumbüro bis zur Jagd.

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