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In memoriam Nikolaus Harnoncourt

In memoriam Nikolaus Harnoncourt
© ORF/Roman Zach-Kiesling
Veröffentlicht:
07.03.2016
Die Musikwelt trauert um den Weltstar aus Österreich. Der ORF ändert sein Programm.

Die Musikwelt trauert um den Weltstar aus Österreich. Nikolaus Harnoncourt war nicht nur ein genialer Dirigent, sondern auch ein Besessener, ein Liebender und Forschender. Mit seiner beständigen Suche nach Originalklang und künstlerischer Wahrhaftigkeit legte er sich zeitweise mit dem künstlerischen Establishment an - heute sind seine Verdienste unumstritten.

Mittwoch, 9. März: Ö1 wiederholt am Mittwoch, dem 9. März, eine „Opernwerkstatt“ (19.30 Uhr) aus dem Jahr 2002, in der Nikolaus Harnoncourt Gast von Haide Tenner im Rahmen einer Veranstaltung der Freunde der Wiener Staatsoper war.


Sonntag, 13. März: weiteres Filmporträt und Salzburger-Festspiel-Konzert in ORF 2; Doku und Mozart-Sinfonien in ORF III:


Die monothematische „matinee“ am Sonntag, dem 13. März, zeigt das bereits 2009 produzierte Porträt „Nikolaus Harnoncourt – Eine Reise ins ICH“ (9.05 Uhr, ORF 2), das die große Leidenschaft und den flammenden Ernst des Musikers spürbar machte. Danach (09.55 Uhr) steht ein Ausschnitt des von Harnoncourt dirigierten Eröffnungskonzerts der Salzburger Festspiele 2013mit den Wiener Philharmonikern und Joseph Haydns „Die vier Jahreszeiten“ auf dem Programm.

Auch ORF III bietet am 13. März das  Porträt „Nikolaus Harnoncourt – Die Musik meines Lebens“ (19.30 Uhr) an,

Unter dem Titel „Nikolaus Harnoncourts Mozart-Vermächtnis“ (20.15 Uhr, ORF III) sind die als Highlight der styriarte 2014 aufgeführten letzten drei Sinfonien des Komponisten zu sehen, die Harconcourt als geschlossenen Zyklus deutete. Das Konzert des Concentus Musicus wurde damals im Rahmen der „ORF Steiermark Klangwolke“ an öffentlichen Plätzen erlebbar gemacht.

Bei ATV 2: „Bravissimo“ (16.10 Uhr), „Genoveva“ (16.15 Uhr) und „Highlights – Das Kulturmagazin“ (18.50 Uhr)


Sonntag, 24. April: „Le nozze di Figaro“ von den Salzburgern Festspielen 2006 in 3sat
Mit der Oper „Le nozze di Figaro“ hieß es 2006 „Vorhang auf“ für die neue Spielstätte in Salzburg – das „Haus für Mozart“. Am Pult der Wiener Philharmoniker stand Nikolaus Harnoncourt. In der Rolle der Susanna brillierte Anna Netrebko, den Figaro an ihrer Seite verkörperte der italienische Bassbariton Ildebrando d'Arcangelo, Bo Skovhus den Grafen Almaviva, seine Gräfin war Dorothea Röschmann, den Cherubino gab Christine Schäfer. Weitere 3sat-Programmpunkte in memoriam Nikolaus Harnoncourt sind geplant.

 

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