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Armin Assinger im tele-Talk zu seinem neuen Buch „Bergab und doch bergauf“

Armin Assinger im tele-Talk zu seinem neuen Buch „Bergab und doch bergauf“
© ORF
Veröffentlicht:
20.01.2015
ORF-Star und Ex-Skirennläufer Armin Assinger hat ein neues Buch geschrieben. In „Bergauf und doch bergab“ dient eine Abfahrt auf der Streif als Metapher für Lebensmotivation und Grenzüberwindung.

 

 


tele: Herr Assinger, Ihren Vortrag mit dem Titel„Das Leben ist ein Abfahrtslauf“ gibt es ja schon länger – warum erscheint dieses Buch erst jetzt?

Armin Assinger: Es gab schon ein ähnliches Buch namens „Auch Sieger haben Angst“ aus dem Jahr 2002, in dem ich das Thema Angst aufgearbeitet habe, ebenfalls mit einem Experten an meiner Seite, Dr. Günther Klug aus Graz. Jetzt war irgendwie die Zeit reif, auch deshalb, weil viele Besucher meiner Vorträge mich dahingehend ansprachen. Ein kleiner Ratgeber, ein Nachschlagewerk, etwas Ergänzendes zum Vortrag war gefragt.

tele: Waren die wissenschaftlichenPassagen und Erklärungen ihrer Co-Autorin Mag. Martina Rammer-Gmeiner der entscheidende Kick, die Gedanken in Buchform zu veröffentlichen?

Assinger: Nein, aber gewisse wissenschaftliche Grundlagen meiner auf Erfahrungen basierenden Ansichten waren mir sehr wichtig. Das hat natürlich auch mit Glaubwürdigkeit zu tun.

tele: Sind Sie gespannt, wie Ihre Ex-Rennfahrerkollegen auf das Buch reagieren werden? Welche Reaktionen gab es auf Ihre ersten Bücher?

Assinger: Ich weiß überhaupt nicht, ob je ein Ex-Kollege das erste Buch gelesen hat. Ich schrieb jenes und auch das aktuelle ja nicht für sie, denn die wissen eh wie es läuft. Allerdings haben ein paar von ihnen, wie etwa Bruno Kernen und Marco Büchel, mir schon einmal die Ehre gegeben, meinem Vortrag zu lauschen. Sie haben aufmerksam zugehört, neunzig Minuten lang!

tele: Zum sportlichen Aspekt: Glauben Sie, dass für Streif-Novizen die Überwindung noch immer dieselbe ist wie vor 30 Jahren – oder sind die jungen Fahrer heute austrainierter, cooler, „angstfreier“?


Assinger: Ich glaube nicht, dass sich das Muffensausen vor der allerersten Fahrt auf der Streif im Laufe der Jahre verringert hat. Das hat nix mit Coolness oder Fitness zu tun. Die Streif ist die Streif und wird auch immer die Streif bleiben. Wissen Sie, die Mausefalle hat schon zu Zeiten von Karl Schranz manchmal erbarmungslos zugeschnappt und sie tut es auch heute noch. Daran wird sich nix ändern.

tele: Sie räumen in Ihrem neuen Buch – wie schon in „Auch Sieger haben Angst“ – dem Thema „Angst“ viel Raum ein, kommen auch auf die tödlichen Unglücke von Gernot Reinstadler und Ulli Maier zu sprechen. Gab es in Ihrem Leben mehr Angstmomente auf und abseits der Strecke, als man vom erfolgreichen Skirennläufer, TV-Moderator und Kärntner Naturburschen annehmen würde?


Assinger: Nein, das nicht, aber wenn du Freunde beim Ausüben der gemeinsamen Leidenschaft verlierst, ist der Gedanke an die Gefährlichkeit derselben, sowie die Bereitschaft aufkommenden Angstgefühlen entgegentreten zu wollen, wohl durchaus legitim, weil auch zutiefst menschlich. Sportler sind ja keine gefühllosen Maschinen, auch wenn sie sich manchmal – zum Zwecke des Selbstschutzes – so geben.

 

 Armin Assinger über sein neues Buch:

 

 

 

 

 

Hörprobe zum neuen Buch: 

 

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Buchtipp:

Armin Assinger

„Bergab und doch bergauf"

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Interviews

Armin Assinger im tele-Talk zu seinem neuen Buch „Bergab und doch bergauf“
Interviews, 20. Januar 2015
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