Es lebe die Gemütlichkeit 


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corbis ©2009

home&living ratgeber

Farben-Lehre

  • Gelb wirkt fröhlich und vermittelt natürliche Wärme. Ideal für den Essbereich. Gelbe Wände, kombiniert mit grünen Möbel-Elementen, schaffen harmonische Räume.
  • Blau wirkt kühlend, aber nicht kühl, und lässt Räume größer erscheinen. Ideal z.B. für das Badezimmer. Kleine Flächen in der Komplementärfarbe Gelb wirken anregend.
  • Rot wirkt warm, einladend und vermittelt Sinnlichkeit und Dynamik. Stark in der Kombination mit Weiß. Blaue und grüne Akzente kühlen das Ambiente ab.
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Ein paar neue Farbtöne und handwerkliches Geschick lassen Ihre Wohnung in völlig neuem Licht erstrahlen. Im besten Fall wird Ihr Wohnzimmer zum Heimkino und das Badezimmer zur Wohlfühloase.

Mit neuen Farben und chicen Einrichtungs-Arrangements können Sie in Ihrem Zuhause den Wohlfühl-Faktor erheblich steigern – und Ihre Gäste mit geschmackvollen Stil-Elementen beeindrucken.

Gemütlich Fernsehen, in Ruhe lesen, oder mit Gästen angenehme Abende erleben: Das Wohnzimmer muss von allen Räumen die meisten Funktionen erfüllen. Am besten gelingt das mit einer Mischung aus warmen Farben (rot, gelb), die für freundliche Vitalität sorgen, und kühlen Farben (beige, weiß), die den entspannenden, sachlichen Aspekt betonen. Ein guter Mix ist zum Beispiel: Neutrale Wandfarbe, brauner Holzboden, klassische dunkle Möbel – und dazu rote Elemente, die für dynamische Auflockerung sorgen. Langweilig sollte ein Wohnzimmer nie wirken, schließlich verrät gerade dieser Raum viel über die Persönlichkeit der Bewohner.

Hollywood-Flair
Rot ist sehr gut geeignet, um spannende Akzente zu setzen. So wirkt ein ganz in weiß gehaltener Stiegenaufgang mit einem roten Teppich anziehend, und bringt Filmstar-Flair nach Hause. Mit ein paar richtig gesetzten Farbtupfern kann man auch das Badezimmer zur Wellness-Oase umstylen. Blau lässt den Raum größer erscheinen und wirkt erfrischend, helles Türkis belebt und weckt Assoziationen ans Meer. Flauschige Handtücher in warmen Farben bringen Gemütlichkeit, gut eingesetzte Stahl- und Glas-Elemente ermöglichen glanzvolle Lichteffekte. Tipp: Pflanzen, die hohe Luftfeuchtigkeit brauchen (Farne, Orchideen), verleihen dem Badezimmer einen exklusiven Touch. Farben aus einer ‚Farbfamilie’ sorgen für besonders viel Harmonie. Das Schlafzimmer kann man mit Blau- und Grüntönen in ein sinnliches Ruhe-Refugium verwandeln, in dem der Tag schön endet, und das Aufwachen Spaß macht.

Stromsparen beim Fernsehen 


Stromsparen
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Spar-Tipps für Fernseh-Fans: Mit einigen einfachen Methoden können Sie die Betriebskosten in Ihrem Home-Cinema gewaltig senken.

Um die acht Euro muss man für Kinokarten mittlerweile berappen. Da sind die Preise für den gemütlichen Fernseh-Abend wesentlich moderater – allerdings auch weniger transparent. Wer ins eigene Home-Cinema will, muss keine Eintrittskarte kaufen, dafür aber Gebühren und Geräte bezahlen. Die große Unbekannte ist für viele der Strompreis.

Was kostet eine
Stunde Fernsehen?

Wie viel Energie Ihr Fernseher braucht, um Sie mit einem flotten Fußballmatch oder spannenden Filmen zu unterhalten, kommt vor allem auf seinen Typ an: LCD Bildschirme sind Plasmageräten in Sachen Energieeffizienz eindeutig überlegen. Eine Stunde Fernsehen mit LCD-System oder Kathodenstrahl kostet durchschnittlich 1,5 Cent. Mit einem Plasmagerät kostet die Stunde Fernsehen im Durchschnitt 6 Cent. Zum Vergleich: Ein Mal Geschirrspülen kostet ca. 20 Cent. Beim Kauf des TV-Geräts zahlt es sich also aus, auf energiesparende Modelle zu setzen. Tipp: Erkundigen Sie sich vor dem Kauf nach dem Watt-Verbrauch und der Energieeffizienz eines Modells. Vermeintliche Schnäppchen können über die Jahre nämlich ziemlich ins Geld gehen. Bei zwei vergleichbaren 42-Zoll-Fernsehern verbraucht ein effizientes Gerät z.B. 215 Watt, ein anderes Modell 380 Watt. Bei einer durchschnittlichen Betriebsdauer von vier Stunden pro Tag können mit dem energiesparenden Gerät rund 50 Euro pro Jahr gespart werden.

Energieeffizient aufkochen
Ein enormer Energiefaktor ist auch der Stromverbrauch im Standby-Modus: TV-Geräte können in Summe im Standby-Modus (z. B. 20 Stunden/Tag) mehr Strom verbrauchen als im Betrieb (4 Stunden/Tag). Wichtig ist daher, die Fernseher ganz abzuschalten. Dadurch lassen sich laut Deutscher Energie-Agentur (DENA) bis zu 40 Euro Stromkosten jährlich sparen. Eine Steckdosen­leiste mit einem Schalter hilft dabei: Ein Klick, und nicht nur der Fernseher, sondern auch Zusatzgeräte wie DVD-Player oder Surround-Boxen nuckeln nicht mehr an der Steckdose. Auch in der Heimkino-Gastronomie schlummert meist viel Energiespar-Potenzial. Wenn Sie für den Fernsehabend groß aufkochen, sollten Sie Töpfe und Pfannen verwenden, die exakt auf die Herdplatte passen. Ist die Herdplatte nur ein bis zwei Zentimeter größer als der Topf, wird rund 20% der Energie vergeudet. Achten Sie darauf, wenn Sie das nächste Mal zusammen mit Ihrem Lieblings-Fernsehkoch ans Werk gehen ...