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Tim Burton's Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche

Tim Burton's Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche

Starttermin:
Ab 3. November 2005 im Kino
Teaser:
Das viktorianische England (Mitte des 19. Jahrhunderts): Victor (gesprochen von Johnny Depp), Sohn neureicher Fischfabrikanten, soll seiner Familie den Aufstieg in die feine Gesellschaft ermöglichen: Er muss die verarmte Adelige Victoria (gesprochen von Emily Watson) heiraten. Obgleich sich das schüchterne Paar erst am Abend der Verlobung kennen lernt, scheint es doch ein klitzekleines Bisschen zwischen ihnen zu knistern.
Veröffentlicht:
31.10.2005
 
Doch bei der Generalprobe zur Hochzeitszeremonie stellt sich der etwas ungeschickte Victor so täppisch an, dass der Priester ihn vor die Tür schickt, um noch etwas zu üben. Als Victor den Ring draußen im Wald probeweise einem verdorrten Ast überstreift, geschieht Unfassbares:

Der "Ast" erweist sich als Finger einer Untoten. Die Leichenbraut (gesprochen von Helena Bonham-Carter) fiel einst in ihrer Hochzeitsnacht einem Verbrechen zum Opfer und wartete seitdem verzweifelt auf einen Bräutigam. Nun muss der überraschte Victor mit ihr ins Jenseits reisen. Das Totenreich entpuppt sich als Refugium für Vergnügungssüchtige und ist vitaler, als es Victors Heimatort mit all seinen biederen lebenden Einwohnern jemals war. Und doch will er zurück zu seiner Victoria...

Wenn Tim Burton Gruseliges inszeniert, dann immer mit morbidem Charme und ohne billige Schocker oder Klamauk ("Nightmare Before Christmas", 1993). Der Trickfilm "Hochzeit mit einer Leiche" folgt diesem Muster. Es handelt sich um die Umsetzung eines russischen Volksmärchens, an der Burton zehn Jahre lang gearbeitet hat.

Die Puppen wurden mit sämtlichen modernen Raffinessen bestückt; so besitzen die Köpfe echte Mimik, die sie einer feinen Mechanik verdanken. Daher sind die Figuren mit jeweils rund 40 cm Höhe auch verhältnismäßig groß geraten – ein Umstand, der es den Animateuren erschwerte, die Figuren zu bewegen. Doch die Überwindung aller Schwierigkeiten hat sich auf jeden Fall gelohnt. Herausgekommen ist ein weiteres Burton'sches Meisterwerk der Fantasie.
 
 

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