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Das österreichische Fernsehmagazin

Es muss was geben

Es muss was geben
© Filmladen
Starttermin:
14.01.2011
Veröffentlicht:
11.01.2011
Die wilde Linzer Musikszene im Film-Porträt.

"Papa, bei euch ist es aber schön wild zugegangen damals, was man da alles so hört und so weiter…" Und da sage ich dann zu ihr: "Ja, schon eigentlich." Markus Binder, Schlagzeuger und Sänger von Attwenger ist nicht unwesentlich mitverantwortlich, dass es in Linz so wild zugegangen ist. Irokesen und Nietengürtel, Extremperformance und Hardcore, Stadtwerkstatt und Kapu – die Stahlstadt ist ein wahrer Hochofen an alternativer Musik und Underground. "Pogen und kopulieren. Non-stop, überall. Kiffen, Pogen, Saufen und Kopulieren. Und Gewalt, und Schlägern. So waren die Leute früher." So Thomas Baua Hauer über die Linzer Szene. "Das war ein Pandämonium."

Nachdem sich Andreas Kump, Sänger der Band "Shy", auf die Spurensuche der so wilden Linzer Musikszene seit den 70ern gemacht und diese in dem Buch "Es muss was geben" dokumentierte, setzten sich die Regisseure Oliver Stangl und Christian Tod  auch auf die Fährte und porträtieren nun in dem gleichnamigen Film die Bands und Szene von Linz.

Von Willi Warma bis Texta, von Attwenger bis Fuckhead, von Punk bis Hip Hop, von Neuer Volksmusik bis Industrial sammelten sie fesselndes Archivmaterial von Kunstaktionen, Konzerten und Polizeieinsätzen und lassen die Musikanten ihre Geschichten erzählen. Ein großartiges Stück Zeitgeschichte.

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