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Wall Street 2: Geld schläft nicht
© Twentieth Century Fox

Wall Street 2: Geld schläft nicht

Gier ist immer noch gut: Die Rückkehr des Gordon Gekko.
Starttermin:
22.10.2010
Veröffentlicht:
22.10.2010
 

Das Warten hat ein Ende: Der Welt wunderbarster Wirtschaftskrimineller ist zurück. Gordon Gekko (Michael Douglas) wird frisch aus dem Gefängnis entlassen. Bei seiner Entlassung bekommt er eine Geldspange (leer), ein Mobiltelefon (historisch) und einen Ring zurück. Und er wäre nicht Gordon Gekko, wenn ihm das nicht reichen würde, um die Wall Street erneut zu erobern. Und alle auf’s Kreuz zu legen, denn darin ist er schließlich Fachmann. 2001 ist das perfekte Jahr für seine Rückkehr: Am Aktienmarkt sind Lug und Trug legal in großem Stil an der Tagesordnung. Gekko verkauft diese Wahrheit erst mal in Form von Büchern und Vorträgen. Bei einem ebensolchen lernt er den Freund seiner Tochter kennen – Jake Moore (Shia Labeouf) ist offensichtlich ein Fan. Davon ahnt Tochter Winnie (Carey Mulligan) allerdings nichts. Sie liebt ihren Freund, der als Investmentmanager löblicherweise mit erneuerbaren Energien sein Geld macht. Doch als er von seinem Mentor Louis Zabel (Frank Langella) fallengelassen wird und die Firma, in der er arbeitet, von Bretton James (Josh Brolin) eine feindliche Übernahme droht, wendet er sich ausgerechnet an Winnies Vater. Und Gordon Gekko war noch nie einer, der eine Chance nicht genützt hat.

Oliver Stone hat ein grandioses Ensemble für die Fortsetzung seines meisterhaften Porträts der 80erjahre aufstellen können. Die junge Generation in Person von Labeouf und Mulligan kann sich durchaus mit den alten Hasen Douglas, Brolin und Langella messen. Handlungstechnisch fand Oliver Stone das perfekte wirtschaftliche Umfeld für neue Schandtaten von Gordon Gekko – doch die persönliche Entwicklung eines Börsen-Hais, der plötzlich kuschelig wird, ist letztlich nicht nur für seine Ex-Familie unglaubwürdig, sondern auch für die Zuseher. Nichtsdestotrotz ist der Film höchst sehenswert, schon wegen der liebevollen Anspielungen ans Original.

 
 

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