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Wenn Liebe so einfach wäre
© Universal

Wenn Liebe so einfach wäre

Sex mit dem Ex: Meryl Streep, Alec Baldwin und Steve Martin in einer herzerwärmend unseriösen romantischen Komödie für Erwachsene.
Starttermin:
22. 1. 2010
Teaser:
Sex mit dem Ex: Meryl Streep, Alec Baldwin und Steve Martin in einer herzerwärmend unseriösen romantischen Komödie für Erwachsene.
Veröffentlicht:
21.01.2010
 
Da wäre einmal Jane (Meryl Streep). Eine Frau in den besten Jahren, erfolgreiche Gastronomin, Mutter dreier erwachsener Kinder und seit zehn Jahren geschieden. Zu Jake, ihrem Ex (Alec Baldwin), hat sie ein freundschaftliches Verhältnis. Längst ist es ihr egal, dass der charmante Rechtsanwalt seinen Charme einst gern auch außer Haus versprühte und inzwischen mit einer furchtbar jungen Frau mit dem albernen Namen Agness (Lake Bell) verheiratet ist, die zudem noch hinreißend aussieht. Alles läuft also in geordneten Verhältnissen. Bis zu jenem schicksalhaften Abend, als man unter befreundeten Exen gemeinsam zu dinieren gedenkt. Man trinkt, man tanzt, die gemeinsame Vergangenheit und die offenbar noch keineswegs abgeflaute Anziehungskraft verbinden dann noch und führen das geschiedene Paar auf direktem Weg ins Bett. Und dabei bleibt es nicht. Man trifft sich weiterhin getarnt mit großen Sonnenbrillen heimlich im Hotel, küsst sich leidenschaftlich im Lift und benimmt sich mit Hingabe schlecht. Jane erstrahlt bei so viel Liebesleben – den neugierigen Freundinnen erklärt sie, sie habe ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann. Wenn das nur so einfach wäre…

Dann ist da auch noch Adam, Janes Architekt (Steve Martin). Der würde sich auch abseits des Bauwerks gern um Jane kümmern. Dreimal darf geraten werden, wer das nun wieder gar nicht lustig findet: Jake. Der will nämlich eigentlich gar keine Zweitfamilie mit Gattin Nummer 2 starten und im Wochenrhythmus Sperma-Proben abgeben und findet sich (cineastische Gerechtigkeit!) nun doch nur in der Rolle des Liebhabers.

Eine herrliche Komödie von Fachfrau Nancy Meyers, die mit "Liebe braucht keine Ferien" (Jude Law, Kate Winslet, Cameron Diaz, Jack Black) und "Was das Herz begehrt" (Diane Keaton im Kampf gegen Jack Nicholson) zwei fabelhafte Exemplare des Genres ablieferte (auch wenn die deutschen Verleihtitel dies zugegebenermaßen nicht vermuten ließen). Komödien, in denen es ordentlich menschelt, für Leute, die durchaus schon was vom Leben gesehen haben – Filme, die im oft gar banalen, dumpf-klamaukig bis gar leicht frauenfeindlichen Komödienalltag echte Highlights darstellen.

So stellt in "Wenn Liebe so einfach wäre" Alec Baldwin furchtlos Brusthaar und Bauch zur Schau (wollten Sie jemals Alec Baldwin nackt vor einem Notebook liegen sehen? Sie werden es nicht glauben: ja, Sie wollen!), die Kinder lachen ihre Eltern aus und überhaupt wird höchst vergnüglich mit dem (Liebes-)Schicksal gehadert. Solche Filme braucht der Mensch im Winter, punktum.
 
 

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