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LOL

LOL
© Lunafilm
Starttermin:
11. 9. 2009
Teaser:
Anfang der Achtziger war Sophie Marceau im Teenie-Hit „La Boum – Die Fete“ zu sehen. In ihrem neuen Film „LOL (Laughing Out Loud)“ wechselt sie die Fronten und spielt die Mutter eines lebenslustigen Teenagers.
Veröffentlicht:
08.09.2009
Die Mutterrolle kennt Sophie Marceau („Braveheart“, „James Bond 007: Die Welt ist nicht genug“) auch privat ganz gut. Immerhin hat die französische Schauspielerin selbst eine siebenjährige Tochter und einen vierzehnjährigen Sohn. In ihrem neuen Film „LOL“ allerdings spielt sie die alleinerziehende Mutter der 15-jährigen Lola – und zwischen pubertierenden Mädchen und ihren Müttern laufen bekanntlich manchmal ganz eigentümliche Dinge ab.
Lola (Christa Theret), die von ihren Freunden nur Lol genannt wird, sind die Ansichten und Verbote der Frau Mama jedenfalls ziemlich egal. Sie interessiert sich auch nicht wirklich für die Schule, sondern primär für ihre Clique und die Jungs, die sich dort herumtreiben. Zu Beginn des neuen Schuljahres muss sie allerdings einen richtigen Tiefschlag einstecken: Ihr Freund Arthur, ein ziemlich präpotentes Bürschchen, eröffnet ihr, dass er in den Sommerferien mit einer anderen geschlafen habe. Was Lola dazu veranlasst, auch so zu tun, als hätte Sex mit einem anderen gehabt. Als Arthur mit ihr Schluss macht, findet Lola nur bei ihrem guten Freund Mael (Jérémy Kapone) Trost. Und stellt fest, dass aus der rein platonischen Beziehung durchaus mehr werden könnte, wäre Mael nicht dummerweise der beste Freund von Arthur.
Aber auch das Liebesleben von Mutter Anne ist in Aufruhr. Sie schläft neuerdings wieder mit ihrem Ex-Mann und Vater ihrer Tochter und glaubt, dies vor Lola verheimlichen zu können. Weit gefehlt! Und alles wird nur noch verwirrender, als sich die Architektin in den attraktiven Polizisten Lucas (Jocelyn Quivrin) verliebt …
Regisseurin Lisa Azuelos ist eine amüsante, charmante Liebeskomödie mit zwei entzückenden Hauptdarstellerinnen gelungen. Und irgendwie weht auch stets eine zarte Brise „La Boum“ durch dieses leichtfüßig-klug inszenierte Wechselspiel der Generationen, in dem als Dritte im Bunde Lolas Großmutter mitmischt.
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