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MILK
© Constantin Film

MILK

Gus van Sants achtfach oscarnominierte Filmbiografie!
Starttermin:
20.02.2009
Teaser:
Anno 1978 wurde der kalifornische Politiker und Homosexuellen-Aktivist Harvey Milk in San Francisco von einem Stadtratskollegen ermordet. Basierend auf Milks Werdegang zwischen den Jahren 1970 bis 1978 hat Gus van Sant ("Good Will Hunting", "Elephant") selbigen in eine filmische Form gegossen.
Veröffentlicht:
16.02.2009
 

Vom einfachen Versicherungsangestellten zum Bürgerrechtler der Schwulen- und Lesbenbewegung: Harvey Milk (Sean Penn) war der erste bekennend homosexuelle Stadtrat und seinerzeit eine herausragende wie mutige Persönlichkeit, die sich durch ihr Verhalten auch jede Menge Feinde schuf. Einer davon war Stadtratskollege Dan White (Josh Brolin), der schließlich zu seinem Mörder wurde: Am 27. November 1978 erschoss er Milk und den damaligen Bürgermeister San Franciscos, George Moscone.

"Milk" ist in acht Kategorien für den Oscar nominiert worden, darunter "Bester Film", "Beste Regie", "Bestes Originaldrehbuch" oder etwa "Bester Hauptdarsteller". Sean Penn glänzt als Verkörperung Milks erneut in einer Hauptrolle. Bereits 2004 hat er für seine bemerkenswerte Darstellung in Clint Eastwoods Drama "Mystic River" einen Oscar gewonnen, drei weitere Male war er dafür nominiert ("Dead Man Walking", 1995, "Sweet And Lowdown", 1999 und "Ich bin Sam", 2001).

Nach experimentellen, in Arthouse-Fankreisen frenetisch gefeierten Kinoausflügen wie "Elephant" oder "Paranoid Park" greift Regisseur Gus van Sant mit "Milk" wieder zum konventionellen Kino - zum Glück! Er selbst meint dazu, nur so könne er ein breites Publikum erreichen. Es sei ihm gedankt. Immerhin geht es um ein brisantes Thema, das auch nach 30 Jahren noch immer den Nerv der Zeit trifft.  

 
 

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