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Nichts geht mehr

Nichts geht mehr
© Aquafilm
Starttermin:
Ab 8. Mai im Kino
Teaser:
Zwei Brüder schnuppern den Geruch des "Outlaw"-Daseins - und landen bald wieder auf dem Boden der Realität
Veröffentlicht:
05.05.2008
Der junge Konstantin zieht endlich aus seinem Elternhaus aus. Jetzt fängt das Leben richtig an, denkt er sich. Party, Mädels, Streiche. Naja, einen solchen "Streich" heckt sein älterer Bruder August aus. Er will etwas Schwung ins verschlafene Bochum bringen und gemeinsam schwärzen sie alle Ampeln der Stadt. Das Ergebnis: ein Verkehrschaos erster Güte.

August und Konstantin sind stolz wie Oscar und prahlen auf einer Party mit ihrer Heldentat. Dumm nur, dass die Polizei jetzt nach ihnen sucht. Längst ist die "Terroristengruppe" AKB in allen Medien präsent. Die Brüder ergreifen die Flucht, fahren nach Hannover, wo ihre Eltern eine Zweitwohnung haben.

Als "Sydney" und "Chicago" lernen sie das Outlaw-Leben kennen. August lenkt sich dabei mit Partys. Frauen und Alkohol ab. Aber bei Konstantin ist die Euphorie längst verflogen. Immer mehr zeigt sich, dass die beiden Brüder doch unterschiedlicher sind als sie dachten ...

Junge Darsteller wie Jörg Pohl (als Konstantin) und  Jean-Luc Bubert (als August) verleihen dem Film eine authentische Selbstverständlichkeit. Mit Mut zu Humor und Anarchie versteht es Regisseur Florian Mischa Böder, den Zuschauer in den Bann zu ziehen. Dieser Film macht Spaß, auch wenn er es zwischendurch manchmal gar zu ernst meint.
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