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Dr. Schrullig &  Mr. Cool: "Janus"-Alexander Pschill im Interview
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Dr. Schrullig & Mr. Cool: "Janus"-Alexander Pschill im Interview

Alexander Pschill, Star der neuen ORF-Serie „Janus“, über Antihelden und Psychotrips.
Veröffentlicht:
30.09.2013
 

Mit „Kommissar Rex“ wurde er zum TV-Star, in „Janus“ (Di, 1.10., 21.05 Uhr, ORFeins)  spielt Alexander Pschill nun aber einen Ermittler der etwas anderen Art. Als forensischer Psychologe hilft er einer befreundeten Inspektorin (Franziska Weisz) bei der Aufklärung verzwickter Kriminalfälle – und schlittert dabei mitten in einen Pharma-Krimi kolossalen Ausmaßes.

tele: Was für ein Mensch ist dieser Leo Benedikt, den Sie in „Janus“ spielen?

Alexander Pschill: Er ist hauptsächlich Psychotherapeut, Analytiker. In die Kriminalfälle rutscht er eher aus persönlichen Gründen hinein. Das interessiert ihn, weil er auch ein fanatischer Versteher ist, ein Wissenschaftler, der Antworten haben will. Er arbeitet gern für die Polizei, weil das besonders knifflige psychologische Fälle sind. Aber das kommt bei ihm mehr aus einer Eitelkeit und Arroganz heraus als aus einem Hilfsbedürfnis. Er ist kein Moralist und auch kein Held. An Gerechtigkeit ist er weniger interessiert.

Gibt es Parallelen zu Dr. Rüdiger Rössler, den Sie in „Die Lottosieger“ spielen?

Beide sind nicht unbedingt die empfehlenswertesten Psychologen. Aber verglichen mit Rüdiger ist der Leo eine Schrulle – und diese Schrulligkeit lässt ihn als Therapeut gar nicht so gut aussehen. Er ist, ohne dass er es will, vielleicht ein besserer Kriminalist als Psychologe.

Interessiert Sie Psychologie auch privat?

Ganz extrem sogar. Soziologie und Psychologie, wie Menschen ticken, das finde ich wahnsinnig interessant – auch als Schauspieler. Für mich ist das Psychogramm der Figur beim Erarbeiten einer Rolle sehr wichtig.

Alexander Pschill

• Geb. am 13. 6. ’70 in Wien
• TV-Debüt 1993 im Film „1945“ von Peter Patzak
• Spielte schon in der Serie „Die Lottosieger“ einen Psychologen
• Derzeit in „Das Interview“ am Theater a. d. Josefstadt zu sehen

Über „Janus“:

Als „spannende Reise über sieben Folgen“ bezeichnet Regisseur Andreas Kopriva (u. a. „Schnell ermittelt“) die neue ORF-Eventserie, „die Psychologie und die Menschen dahinter“ interessierten ihn besonders. Die Rolle des weiblichen Cops Cara Horvath spielt Franziska Weisz, Leos Ehefrau Agnes, eine Pharmakologin, verkörpert Barbara Romaner, den besten Freund und Staatsanwalt gibt Andreas Kiendl, und Barbara Kaudelka stößt in Folge eins als Leos neue Assistentin Miriam zum Team.

 
 

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