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Von der Schulbank zum Song Contest
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Von der Schulbank zum Song Contest

Startnummer eins für Österreich: Natália Kelly ist mit „Shine“ beim Song Contest 2013 am Start. Zuvor sprach sie mit tele über die Chance ihres Lebens.
Veröffentlicht:
08.05.2013
 

Wie hell wird Österreichs Licht beim Song Contest 2013 strahlen? Immerhin: Unser Song heißt „Shine“ und ist ein Versprechen, das die erst 18-jährige Schülerin Natália Kelly aus Bad Vöslau auf der großen Showbühne in Malmö einlösen soll – mit der knackigen Startnummer eins im ersten Semifinale am Dienstag. 16 Acts kämpfen um 10 Startplätze für das Finale am 18. Mai. Die Entscheidung fällt um 22.40 Uhr, als Intro für das Wettsingen zeichnet ORF eins um 20.15 Uhr (unter dem Titel „Österreich rockt den Song Contest“) noch einmal den Weg der jungen Pop-Sängerin nach – vom Warm-up-Konzert in Amsterdam über einen Gig in London bis zum ersten Soundcheck in Malmö. Im tele-Talk präsentiert sich Natália noch relativ relaxed.

tele: Zitterst du schon vor der großen Showbühne in Malmö ..?

Natália Kelly: Momentan bin ich nicht wirklich nervös, sondern eher positiv aufgeregt. Ich will unbedingt auf die Bühne rauf und singen, weil mir das Spaß macht. Aber ich muss ehrlich sagen: Die Bühne in Malmö misst 40 mal 8 Meter, ich hab noch nie auf einer so großen Bühne gesungen und bin selbst gespannt, wie es mir kurz vor dem Auftritt gehen wird. Nicht, dass ich komplett die Nerven verlieren werde, aber das wird sicher sehr aufregend.

Welches Ziel hast du dir gesetzt?

Kelly: Ich möchte natürlich gewinnen. Es wäre aber für mich schon ein Riesenerfolg, wenn ich im Finale unter die ersten Zehn kommen würde.

Im Video zu „Shine“ bist du an einigen Instrumenten zu sehen. Hast du die alle tatsächlich erlernt?

Kelly: Ich hab mit sieben begonnen Klavier zu spielen und in der Musikschule im Kinderchor gesungen. Dann kam die Gesangsausbildung. Und ein paar Jahre darauf, ca. mit 12, hab ich mit dem Gitarrespielen angefangen. Kurz, so ein Jahr lang, hab ich auch Schlagzeug gespielt.

Welche Musik hörst du privat gerne?

Kelly: Ziemlich gemischt: Von Foo Fighters, Nirvana und Pearl Jam bis zu Adele, Beyoncé und Céline Dion. Céline Dion ist auch mein großes Vorbild.

Du schreibst selbst Songs, bist auch an „Shine“ beteiligt ...

Kelly: Die Hälfte der Songs auf meinem Album stammt von mir, darauf bin ich irrsinnig stolz. Mal schauen, wie es jetzt weitergeht.

Deine Mutter stammt aus Brasilien und ist deine Managerin. Hat sie auch eine Musikausbildung?

Kelly: Meine Mama war schon immer sehr musikinteressiert und -begeistert, aber sie hat eigentlich erst mit mir zusammen richtig zu singen begonnen. Als sie mit mir schwanger war, hat sie zum ersten Mal in einem Chor mitgesungen. Sie war einen Monat dort. Und immer wenn sie zu singen begonnen hat, hab ich in ihrem Bauch wild zu treten angefangen. Sie dachte, das Baby mag keine Musik, also hat sie damit wieder aufgehört. Aber anscheinend war genau das Gegenteil der Fall ...

Das Interview führte Franz Jellen

tele verlost das Debut-Album "Natália Kelly"!

 
 

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