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Eine dunkle Begierde
© Universal Pictures International

Eine dunkle Begierde

Zwei Fachmänner für menschliche Abgründe: Sigmund Freud sowie Filmemacher David Cronenberg, der das Wien der Jahrhundertwende auferstehen lässt.
Veröffentlicht:
10.11.2011
 

1904 wird Sabina Spielrein (Keira Knightley) in die Klinik von C. G. Jung (Michael Fassbender) eingeliefert. Die damals gängige Diagnose: „Hysterie“. Doch es bleibt nicht beim Arzt-Patientenverhältnis: Jung fühlt sich zur intelligenten, fordernden jungen Frau auch körperlich hingezogen. Als er Behandlung und Beziehung abbricht, flieht Spielrein zu Freud (Viggo Mortensen) nach Wien. Ein intimer Briefwechsel zwischen Jung und Freud beginnt, doch auch in der Analyse gilt: Es kann nur einen geben ...

Wien als Kostüm-Kulisse
Cronenberg (hier im tele-Interview) drehte u.a. im Café Sperl, dem Freud-Haus in der Berggasse sowie im Garten des Belvedere. Der sonst so hintergründig-boshafte Regisseur verfilmte die Dreiecksbeziehung unerwartet brav, Motto: Reden ist wichtiger als Sex.

„Eine dunkle Begierde“, ab 11. 11. im Kino.

 
 

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