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Das Streben nach Glück

Das Streben nach Glück

Starttermin:
Ab 18. Januar 2006 im Kino
Teaser:
San Francisco, Anfang der 80er-Jahre: Chris Gardner (Will Smith) ist der größte Pechvogel seit Donald Duck. Erst hat er sein ganzes Geld falsch investiert, dann lässt ihn die Frau sitzen, er muss sich ganz alleine um seinen kleinen Sohn kümmern und wird dann obdachlos.
Veröffentlicht:
16.01.2007
 
Egal ob eine Nacht im Bahnhofsklo, das Obdachlosenasyl oder die Gefängniszelle - was auch immer ihm zustößt, es kommt noch schlimmer. Dennoch hält er die Ohren steif, schon seinem fünfjährigen Söhnchen Christopher (Jaden Smith) zuliebe.

Denn dem Junior gegenüber hält Chris es wie einst der "KZ-Häftling" Roberto Benigni in "Das Leben ist schön": Er baut für ihn eine Fantasiewelt, lässt ihn nie spüren, dass die Situation ausweglos ist. Das Licht am Ende des Tunnels ist für den tapferen Vater aber nicht nur sein Sprössling, sondern auch ein Praktikum an der Börse, eine Prüfung als Börsenmakler und der damit verbundene Job, der die Rettung bringen soll...

Vom Tellerwäscher zum Millionär: Solche Storys lieben die Amerikaner. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt es aber auch auf dem Weg nach unten oft kein Halten. Zwar beruht die Geschichte von Chris auf der Biographie des Millionärs Chris Gardner und entspricht insofern dem Erfolgsmythos der Vereinigten Staaten.

Doch der italienische Regisseur Gabriele Muccino lässt den Blick auch auf den wahren Verhältnissen verweilen, zeigt in seinen Bildern auch die große Mehrheit der sozialen Verlierer, die niemals vom Glück begünstigt sein werden so wie der personifizierte Amerikanische Traum Chris Gardner.

Will Smith kann endlich zeigen, dass er auch im Drama eine gute Figur abgibt - und sein 8-jähriger Sohn gleichfalls. Rührselig, aber kein Film, der Schlaflosigkeit verursacht. Auf jeden Fall gute Unterhaltung in der kalten Jahreszeit.
 
 

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