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Mein Führer

Mein Führer
© X Verleih
Starttermin:
Ab 11. Januar 2006 im Kino
Teaser:
Wir schreiben das Jahr 1944: Adolf Hitler lässt den jüdischen Schauspiellehrer Adolf Grünbaum direkt aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen zu sich beordern.
Veröffentlicht:
09.01.2007
Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler
Denn der Führer leidet unter Depressionen und benötigt dringend Nachhilfe in Charisma. Schließlich steht Silvester vor der Tür und das Volk erwartet eine schwungvolle Neujahrsansprache.

Grünbaum also soll Hitlers Performance verbessern, wie man heutzutage sagen würde. Doch auch er kann nicht mit voller Kraft loslegen, denn er wird von Gewissensbissen geplagt - Hitler unterstützen, anstatt ihn umzulegen und dem Horror des Dritten Reiches ein Ende zu machen? Kann das ein Jude mit sich vereinbaren? 

Helge Schneider als Hitler-Parodist, allein das sorgt natürlich für ausreichend komisches Potenzial. Regisseur Dani Levy, zuletzt mit seiner jüdischen Komödie über die Familie Zucker ("Alles auf Zucker", 2004) in den Kinos, wagte sich auf in Deutschland bislang unbekanntes Terrain.

Eine Komödie über den Nationalsozialismus, das hatte sich hier bislang noch niemand getraut - auch aus Respekt vor den Opfern. Dabei weiß spätestens seit Charlie Chaplin ("Der große Diktator", 1940), Mel Brooks ("Frühling für Hitler", 1968) und Roberto Benigni ("Das Leben ist schön", 1997) jeder: Lachen befreit.
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