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Meret Becker

Meret Becker
Geburtsort:
Bremen
Auszeichnungen:
Adolf-Grimme-Preis 1992
Bayerischer Filmpreis 1995
Berliner Bär 1997
Deutscher Filmpreis 1998
Filmmusikpreis Max Ophüls 2004
Goldene Kamera 1998
Veröffentlicht:
03.03.2008
„Allein unter Frauen“ (1991), „Kleine Haie“ (1992), „Happy Birthday Türke“ (1992), „Die Sieger“ (1994). Die Regisseure hießen Sönke Wortmann, Doris Dörrie und Dominik Graf.

Es folgten Zusammenarbeiten mit Helmut Dietl („Rossini“, 1997), Wolfgang Becker („Das Leben ist eine Baustelle“, 1997), Joseph Vilsmaier („Comedian Harmonists“, 1997), Caroline Link („Pünktchen und Anton“, 1999) und Rosa von Praunheim („Der Einstein des Sex“, 1999).

2005, 31 Jahre nachdem sie zum ersten mal für die „Rappelkiste“ vor der Kamera stand, konnte man sie gar in der Hollywoodproduktion „Munich“ sehen. Ihr Regisseur damals: Steven Spielberg.

Und trotzdem wird Meret Becker viel zu selten erkannt. Sie steht immer noch im Schatten ihres exzentrischen Bruders Ben Becker. Dabei kann man sie nicht nur im Kino sehen. Seit 1993 macht sie auch Musik. Sie singt, spielt Akkordeon und Saxofon. Unkonventionell und aufregend. Bereits über drei CDs hinweg.

Mit sechzehn schmiss sie die Schule. Ihren Freund Alex Hacke von den „Einstürzenden Neubauten“ heiratete sie 1996 heimlich in Las Vegas. Am 10. Februar 1999 wird Töchterchen Lulu geboren. Patentante der Kleinen ist Nina Hagen. Während ihrer Schwangerschaft lässt sich Meret Becker für den „Playboy“ fotografieren. Ihr Motto: „Ich mach einfach nur mein Ding“.

In ihrem aktuellen Film, der Literaturverfilmung „Friedliche Zeiten“ spielt sie eine Musiklehrerin in den 60er Jahren in Deutschland. Der Film erzählt aus der Sicht der Kinder von dem ganz
eigenen Zwist innerhalb ihrer Familie. Die Regisseurin diesmal: Nelee Volmar. Es ist erst ihr zweiter Spielfilm.
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