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Ruby Dee

Ruby Dee

Bürgerlicher Name: Ruby Ann Wallace
Geburtsort:
Cleveland (USA)
Auszeichnungen:
Atlanta Film Festival (USA) 2006
Emmy (USA) 1991
Image Awards (USA) 1999, 1991
NBR Award (USA) 1961
Screen Actors Guild Awards (USA): 2008, Life Achievement Award 2001
Veröffentlicht:
22.02.2008
 
Das verdankt sie nicht nur der Schauspielerei, sondern auch ihren vielseitigen Interessen als Journalistin, Dramaturgin, Drehbuchautorin und Aktivistin der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. Aufgewachsen im New Yorker Stadtteil Harlem, schloss sie 1945 ihr Sprachen-Studium ab.

Am Broadway trat Dee in diversen Stücken auf und erlangte mit ihrer Rolle im Film "The Jackie Robinson Story" bereits 1950 nationale Bekanntheit. Mit ihrem Mann und Kollegen Ossie Davis war sie da schon zwei Jahre verheiratet und blieb es auch bis zu seinem Tod im Jahre 2005.

Gemeinsam hatten sie drei Kinder: Guy Davis, Blues-Musiker, und zwei Töchter namens Nora Day und Hasna Muhammad. Das Ehepaar schrieb gemeinsam eine Autobiographie, in der es um ihren politischen Aktivismus ebenso ging wie um die offene Ehe, die sie geführt hatten. Dee und Davis waren enge Freunde von Martin Luther King und Malcolm X; Ossi Davis, hielt 1965 die Grabrede des Letzteren.

Dee kennt man in Europa aus den Spike-Lee-Filmen "Do The Right Thing" (Rassendrama, 1988) und "Jungle Fever" (Komödie, 1991). 1993 stand sie neben Burt Reynolds für "Ein Cop und ein halber" vor der Kamera.

Für ihre Nebenrolle im Gangster-Epos "American Gangster" (Regisseur: Ridley Scott) war Ruby Dee im Alter von 83 Jahren 2008 als zweitälteste Darstellerin aller Zeiten für einen Oscar nominiert. Und nicht nur ihr Alter ist rekordverdächtig: Ihre Rolle hat in dem Film nur einen Auftritt von fünf Minuten Länge.
 
 

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