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Das österreichische Fernsehmagazin

Javier Bardem

Javier Bardem
Geburtsort:
Las Palmas de Gran Canaria (Spanien)
Auszeichnungen:
BAFTA (GB) 2008
Boston Society of Film Critics Awards (USA) 2007
Broadcast Film Critics Association Awards (USA) : Critics Choice Award 2008
Central Ohio Film Critics Association (USA) 2008
Chicago Film Critics Association Awards (USA) 2007
Cinema Writers Circle Awards (Spanien) 2005, 2003, 1996, 1993
European Film Awards 1997, 2004
Florida Film Critics Circle Awards (USA) 2007
Fotogramas de Plata (Spanien) 1994, 1996, 1998, 2001, 2003, 2005
Golden Globes (USA) 2008
Goya Awards (Spanien) 1995, 1996, 2003, 2005
Independent Spirit Awards (USA) 2001
National Board of Review (USA) 2000
National Society of Film Critics Awards (USA) 2001
New York Film Critics Circle Awards (USA) 2007
Oscar (USA) 2008
Screen Actors Guild Awards (USA) 2008
Venedig Filmfestival (Italien): Volpi Cup 2004, 2000
Veröffentlicht:
15.02.2008
Bürgerlicher Name: Javier Ángel Encinas Bardem
Javier Bardem ist so einer. Zwar lief der stämmige Spanier, der in der Tat ein wenig an einen wilden Stier erinnert, in jungen Jahren Gefahr, auf die Rolle des Latino-Lovers festgelegt zu werden. In „Lust auf Fleisch“ beispielsweise nahm er 1992 die damals noch international unbekannte Penélope Cruz auf die Hörner.

Doch Gefahr erkannt, Gefahr gebannt: Fortan ließ sich der 1969 auf Gran Canaria geborene Mime kaum noch von erotisch angehauchten Angeboten locken – außer 1995 in der Erotikkmödie "Eine ganz heiße Nummer", für die Bardem den Goya, den spanischen Oscar, erhielt.

Sein offenbarte sich 2000, als er den kubanischen Schriftsteller Reinaldo Arenas im Drama „Bevor es Nacht wird“ mit beeindruckender Intensität spielte. Das fand auch die Academy und nominierte Bardem als ersten Spanier überhaupt für einen Oscar.

Nicht weniger bemerkenswert verkörperte er den vorlauten Charmeur Santa in Fernando León de Aranoas Milieustudie „Montags in der Sonne“ (2002). Auch diese Leistung wurde mit dem Goya honoriert. Aranoas Film erzählt wie ein Mosaik aus Porträts vom menschlichen Grundbedürfnis, gebraucht zu werden.

In seiner bisher wahrscheinlich großartigsten Leistung, der Darstellung des querschnittsgelähmten Ramón Sampedro, musste Javier Bardem fast ausschließlich mit seiner Mimik und seiner Stimme arbeiten: "Das Meer in mir" von Alejandro Amenábar wurde 2005 in der Kategorie "Bester ausländischer Film" mit dem Oscar ausgezeichnet. Danach stand Bardem mit Natalie Portman für Milos Formans Drama "Goya’s Ghosts" vor der Kamera.

Derzeit ist der glückliche Mann mit Penelope Cruz liiert und durfte 2008 mal wieder der Oscar-Verleihung beiwohnen - als nominierter Schauspieler und Gewinner für die Beste Männliche Nebenrolle in "No Country for old Men" (2007).

Interviews

Javier Bardem
Interviews, 15. Februar 2008
Javier Bardem ist so einer. Zwar lief der stämmige Spanier, der in der Tat ein wenig an einen wilden Stier erinnert, in jungen Jahren Gefahr, auf die Rolle des Latino-Lovers festgelegt zu werden. In „Lust auf Fleisch“ beispielsweise nahm er 1992 die damals noch international unbekannte Penélope Cruz… mehr >
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