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Das österreichische Fernsehmagazin

Juliette Binoche

Juliette Binoche
Geburtsort:
Paris
Auszeichnungen:
BAFTA Film Award (GB) 1997
Cabourg Romantic Film Festival (F) 1997
César (F) 1994
Chlotrudis Awards (USA) 1997
Europäischer Filmpreis 2001, 1997, 1992
NBR Award (USA) 1996
Oscar (USA) 1997
Romy Schneider Preis (F) 1985
Sant Jordi Award (E) 1994
Silberner Bär (D) 1997
Volpi Cup (I) 1993
Veröffentlicht:
25.01.2008
Juliette Binoche gewann damals einen Oscar für die beste Nebenrolle. 2000 wurde sie für einen weiteren Oscar als beste weibliche Hauptrolle in „Chocolat“ nominiert.

Doch unbekannt war sie auch vorher nicht. Mit Neunzehn kommt sie zum Film. Schon wenige Jahre später hat sie mit einigen der bekanntesten französischen Regisseuren gearbeitet. So drehte sie u.a. unter Jean Luc Godard („Maria und Joseph“, 1984), Louis Malle („Verhängnis“, 1992) und Krzysztof Kieślowski („Drei Farben: Blau“, 1993). Spätestens seit Philip Kaufmans freizügigem Liebesdrama „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ (1987) war ihr Name in Frankreich in aller Munde.

Das Glück war ihr bereits zum Karrierestart hold. Dank André Téchinés „Rendez-Vous“ gewann sie 1985 den Romy-Schneider-Preis. Für ihre beindruckende Rolle im Melodram „Die Liebenden von Pont Neuf“ erhält sie schließlich 1992 den europäischen Filmpreis. Zwei weitere sollten folgen.

Es folgt eine Reihe sehenswerter Filme. Darunter u.a. André Téchinés Liebesdrama „Alice und Martin“ (1997), sowie die Michael-Haneke Werke „Code unbekannt“ (2000) und „Caché“ (2005) sowie der Episodenfilm „Paris, je t'aime“ (2006).

Juliette Binoche dreht bevorzugt in Frankreich. Hier fühlt sie sich wohl. Die Mutter zweier Kinder wohnt in einem ruhigen Pariser Vorort. Zwischen 1999 und 2003 war sie mit ihrem zehn Jahre jüngeren Schauspielkollegen Benoît Magimel liiert, den sie bei den Dreharbeiten zu „Das Liebesdrama von Venedig“ kennenlernte. Sie haben eine gemeinsame Tochter. Aus einer früheren Beziehung hat Binoche einen Sohn.

Der Vorwurf sie spiele stets die selben Rollen, prallt an ihr ab. Als sie die Möglichkeit hatte, in „Jurassic Park“ und „Mission: Impossible“ mitzuspielen, lehnte sie dankend ab. Die ganz großen Filme sind nichts für sie. Viel eher die große Bühne. Mit zwölf spielte sie in Paris schon Theater. Ihre Leidenschaft war geweckt. Trotz der Liebe zum Theater fand sie ihr Glück im Film. Schlecht für die Theaterwelt. Gut für uns.
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