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Das österreichische Fernsehmagazin

André Hennicke

André Hennicke
Geburtsort:
Johanngeorgenstadt
Auszeichnungen:
Deutscher Fernsehpreis 2002
Veröffentlicht:
02.11.2007
Sein Schauspielhandwerk lernte er zunächst am Theater Senftenberg. Danach an der Hochschule für Film & Fernsehen Konrad Wolff in Potsdam. Parallel zu seinen ersten Filmproduktionen fing er bereits an, Fernsehdrehbücher zu schreiben. Zusammen mit Til Schweiger gründete er Jahre später schließlich eine Produktionsfirma, um den Erfolgsfilm "Knockin’ on Heavens Door" (1997)auf den Weg zu bringen.

Bei seinem eigens produzierten Kurzfilm "Gordian" (2001) trat Hennicke zum ersten Mal als Regisseur in Erscheinung. Es folgte der abendfüllende Spielfilm "C.I. Angel" (2003) mit Michaela Schaffrath in der Hauptrolle.

Seine Hauptrolle in Christian Petzolds Liebesdrama "Toter Mann" sorgte für weitere Bekanntheit. In dem Film spielte er den Rechtsanwalt Thomas Richter, der sich in die rätselhaft-schöne Leyla (Nina Hoss) verliebt. Für seine Darstellung wurde er 2002 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

Nach zahlreichen Kinorollen in Filmen wie "Kalt ist der Abendhauch", "So weit die Füße tragen" oder Oskar Roehlers "Der alte Affe Angst" folgte 2005 das beeindruckende Porträt des NS-Richters Roland Freisler in "Sophie Scholl". Im selben Jahr glänzte er als Serienkiller Gabriel Engel in Christian Alvarts Thriller "Antikörper". Eine unglaublich intensive Rolle, in der er Götz George und Wotan Wilke Möhring mühelos an die Wand spielte.

Seine aktuellste Produktion drehte er aus rein ökonomischem Interesse. Es ist der zweiteilige TV-Event "Die Schatzinsel". Dort spielt er in einer Nebenrolle den verrückten Einsiedler Ben Gunn. An der Seite von Stars wie Richy Müller und Jürgen Vogel.
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