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Das österreichische Fernsehmagazin

Stefanie Stappenbeck

Stefanie Stappenbeck
© ZDF
Geburtsort:
Potsdam
Auszeichnungen:
Deutscher Fernsehpreis: Förderpreis 1999
Goldene Kamera: Publikumspreis 2000
Veröffentlicht:
25.05.2007
"Ich finde, Notlügen sind in Ordnung, wenn es beiden Seiten dient", sagt Stefanie Stappenbeck. Die Schauspielerin mit dem sympathischen Lachen muss es wissen.

Schließlich spielte sie in der Komödie "Nur ein kleines bisschen schwanger" (2007) die zauberhafte Nina Hedler, die vorgibt, ein Baby zu erwarten, weil sie ihren Job nicht verlieren will. "Ich kann sie verstehen", nickt Stefanie Stappenbeck, "und ich glaube nicht, dass sie aus Karriere oder Ehrgeizgründen gelogen hat."

Privat bevorzugt die gebürtige Potsdamerin allerdings "Ehrlichkeit und Direktheit" und ist davon überzeugt, dass man mit beiden Tugenden besser weiterkommt als mit fantasievollem Flunkern. Ihren ersten Film drehte die Blondine mit elf Jahren in der damaligen DDR. Ein Kinderstar sei sie aber nicht gewesen: "Ich war nicht berühmt, sondern habe einfach als Kind ein paar Filme gedreht", wehrt sie ab.

Nach dem Abitur stand sie umgehend auf der Bühne des Deutschen Theaters in Berlin. Auf ihre Bewerbung für die renommierte Berliner Schauspielschule "Ernst Busch" erhielt sie trotzdem eine Ablehnung. Doch sie ließ sich nicht einschüchtern und wurde mittlerweile gleich zweimal als beste Nachwuchsschauspielerin des Jahres nominiert.

Ihre Wandelfähigkeit sorgte dafür, dass sie seit Mitte der 90er-Jahre schon fünf Mal in unterschiedlichen Rollen im "Tatort" und ebenso oft in der Serie "Siska" zu sehen war. 2001 stand die Stappenbeck u.a. neben Armin Müller-Stahl als seine Tochter Monika Mann in der Familienbiographie "Die Manns - ein Jahrhundertroman" vor der Kamera.

Danach nahm sie ein kurzes Engagement am Hamburger "St.Pauli Theater" an, um in der "Dreigroschenoper" die Polly zu geben. Auch im Kino war Stefanie Stappenbeck zu sehen: 2005 in Til Schweigers "barfuss" und 2006 neben Meret Becker im Independent-Film "Komm näher".

Interviews

Interview mit Stefanie Stappenbeck
Interviews, 26. April 2011
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Stefanie Stappenbeck
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