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Suzanne von Borsody

Suzanne von Borsody

Geburtsort:
München
Auszeichnungen:
Bayerischer Fernsehpreis - 1999
Brisant Brillant - 2006
Deutscher Fernsehpreis - 1999
DIVA-Award - 2005
Goldene Kamera - 1978, 2001
Veröffentlicht:
13.03.2007
 
Dabei hat die Münchnerin das Schauspielen nie so wirklich gelernt. Zu kurz war der Besuch auf einer diesbezüglich sinnvollen Schule. Zu früh kam das Engagement am Frankfurter Schauspielhaus. Muss wohl an ihrem Talent liegen, dass sie eine Große geworden ist.

Dieses Talent wird zwar keinem wirklich in die Wiege gelegt, aber gut: Mama Borsody heißt Rosemarie Fendel, Papa heißt Hans Borsody. Beide sind Schauspieler. Genau wie Großvater Eduard von Borsody. So viel dazu.

Zurück zu Suzanne: Die wollte eigentlich gar nicht Schauspielerin werden, sondern Malerin. Immerhin ist die Malerei heute ihr Hobby, vor kurzem hat sie ein Kinderbuch illustriert. Und dass sie ihren Beruf beherrschen würde, deutete sie schon in der bemerkenswerten TV-Serie "Beate S." (1979) an.

Was folgte, sind jede Menge Fernsehfilme. Gerne mit Anspruch an die jeweilige Rolle und mit renommierten Regisseuren. Axel Corti drehte mit ihr "Das eine Glück und das andere" (1979), Alexander Kluge "Die Macht der Gefühle" (1983).

Das Theater hat Suzanne von Borsody aber nicht aus den Augen verloren. Sie stand auf den Bühnen in Frankfurt a.M., Bremen, Düsseldorf, im Schillertheater Berlin und spielte an den Salzburger Festspielen.

Klingt nach Powerfrau, und das wohl mit Recht. Neben ihrer Mitwirkung in zahlreichen TV-Filmen, lieferte sie auch im Kino ihre Visitenkarte ab ("Bin ich schön?", "Lola rennt", beide 1998).

Dass der "Spiegel" sie einmal als "künstlerisches Kraftpaket" bezeichnet haben soll, spricht Bände. Und hat Frau Borsody ihrer überwältigenden Überzeugungskraft zu verdanken. Gern leistet sie sich auch einmal den Ausflug ins Komödienfach, wie in "Beim nächsten Kind wird alles anders" (2006) mit Wolfgang Stumph.

Suzanne von Borsody war einige Jahre mit dem Kollegen Heino Ferch liiert, ist jetzt aber mit dem etwas jüngeren Juwelier Jens Schniedenharn zusammen. Sie lebt in München und Berlin.

Bei ihren vielen Preisen und Auszeichnungen ragt etwas der "Brisant Brillant" hervor, den sie für ihr soziales Engagement erhalten hat. Unter anderem ist sie Botschafterin des Vereins "Hand in Hand for Children".
 
 

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