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Christine Neubauer

Christine Neubauer

Geburtsort:
München
Auszeichnungen:
Adolf-Grimme-Preis 1999, 1992
Bayerischer Fernsehpreis 2000
Veröffentlicht:
22.02.2007
 
Mittlerweile bezeichnet sie sich selbst gerne als "Vollweib". Damit meint sie zwar in erster Linie ihre sehr frauliche Figur, die sich so gar nicht an den dünnen Hunger-Models orientiert.

Nein, Christine Neubauer steht zu jedem einzelnen ihrer Pfunde und ließ sich sogar erotisch fotografieren. Doch kann man diesen Ausdruck wohl auch getrost auf ihre Persönlichkeit ausdehnen. In ihren Fernsehrollen spielt die 43-Jährige meist starke Frauen, Powerfrauen, die sich vom Schicksal und dem Leben nicht unterkriegen lassen und für ihre Ziele und Ideale einstehen.

Und so ist das auch im wirklichen Leben: Sie arbeitet mit voller Kraft an ihrer Fernsehkarriere, die seit den 90er-Jahren richtiggehend boomt. Frau Neubauer ist ungeheuer produktiv. Sie spielte u.a. in TV-Produktionen wie "Das Paradies am Ende der Berge" (1993), "Robert darf nicht sterben" (1994), "Der Mann, der Angst vor Frauen hatte" (1995), "Krambambuli" (1998), dazu im Kino 1999 "Der Große Bagarozy" neben Til Schweiger. 2007 ist der Film "Moppel-Ich" nach dem Erfolgsroman von Susanne Fröhlich mit Neubauer in der Hauptrolle zu sehen.

Den Durchbruch ermöglichte ihr 1986 der Regisseur Rainer Wollfhardt. Er drehte mit ihr "Der Unfried" (1986) und besetzte sie ab 1987 in der Fernsehserie "Löwengrube": 1992 bekam Neubauer für ihre Darstellung der Traudl Grandauer den Adolf-Grimme-Preis.

Neben all den Produktionen für Kino und Fernsehen findet sie noch die Zeit zum Theaterspielen und zum Schreiben: Bücher über – was liegt näher für eine Frau mit ihrer Ausstrahlung – Schönheit und Wellness. Dass ihre Familie dadurch ein wenig kurz kommt, bedauert sie sehr.

Aber ihr Mann Lambert Dinzinger (mit dem sie seit 1990 verheiratet ist) und ihr Sohn Lambert Dinzinger jr. nehmen es gelassen. Denn sie wissen genau, dass sie es sind, die dem "Vollweib" Christine Neubauer Stärke und Halt geben.
 
 

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