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Christoph Maria Herbst
© PRO7

Christoph Maria Herbst

Geburtsort:
Wuppertal
Auszeichnungen:
Deutscher Comedypreis 2006, 2005, 2002
Bayerischer Fernsehpreis 2005
Adolf-Grimme-Preis 2006
Veröffentlicht:
21.02.2007
 
Spätestens, seit 2004 die erste Staffel von „Stromberg“ anlief, dürfte er jedem Comedy-Fan bekannt sein. Bernd Stromberg, Ressortleiter bei der „Capitol“-Versicherung, Buchstaben M bis Z, ist ein Chef zum Abgewöhnen.

Geschmeidig beherrscht er die üblichen Bürosportarten – nach oben buckeln, nach unten treten. Seine sozialen Fähigkeiten sind kaum wahrnehmbar, dafür handhabt er das Baden in Fettnäpfchen mit meisterhafter Perfektion. Übrigens: Die Halbglatze des Bürohengstes ist rasiert - Herbst ist durchaus noch im Besitz seiner Stirnhaare.

Eine komplett unrealistische, in freier Büro-Wildbahn so niemals anzutreffende Figur also? Nicht ganz. Christoph Maria Herbst gibt zu, dass ihm bei den Dreharbeiten hin und wieder durchaus ein Vorbild durch den Kopf spukte...

Der Komiker hat nämlich tatsächlich eigene Büroerfahrungen. In den 80er-Jahren hockte er hinter einem Schreibtisch, weil er der „sanften Gewalt“ seiner Eltern nachgegeben hatte und etwas Vernünftiges lernte, Bankkaufmann.

Danach hielt ihn nichts mehr und er ging endlich zum Theater, was er schon seit seiner Schulzeit tun wollte. Sein Handwerk hat er sich selbst beigebracht, an der Schauspielschule wurde er nicht aufgenommen. Dafür hatte der Intendant des Stadttheaters Bremerhaven mehr Durchblick und engagiert ihn sofort.

Anschließend kamen TV-Filme, Serien und eben „Stromberg“. Allerdings plant er nicht, von jetzt ab nur noch Comedy zu machen. Er will „widersprüchlich“ bleiben. Zum Glück. Trotzdem durften wir ihn mit Charlotte Roche auf Lesetour für „Penisverletzung durch Masturbation mit Staubsauger“ erleben.

Im Kino war Herbst in Nebenrollen u.a. in „Der wirklich letzte Junggeselle“ (1998), „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1“ (2004) und „Aus der Tiefe des Raumes“ (2004) zu sehen.

In letzter Zeit stand er auch mal in nicht ganz so lustigen Filmen vor der Kamera: So etwa in Doris Dörries Beziehungsdrama „Der Fischer und seine Frau“ (2004) und neben Anke Engelke, Moritz Bleibtreu, Alexandra Maria Lara und Uwe Ochsenknecht in „Vom Suchen und Finden der Liebe“ (2005), 2006 dann in der „Hui Buh“-Verfilmung mit Bully Herbig. Seine erste richtig große Hauptrolle spielte Herbst im Kinofilm „Die Aufschneider“ (2007), einer Krankenhaus-Komödie.
 
 

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