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Maria Furtwängler

Maria Furtwängler
© ARD
Geburtsort:
München
Veröffentlicht:
21.02.2007
Bürgerlicher Name: Dr. med. Maria Furtwängler-Burda
Bereits als Kind wurde Maria von ihrer Mutter mit zur Arbeit genommen - also mit ins Münchner Residenztheater. Einer ihrer Onkel ist der 1992 verstorbene Regisseur Florian Furtwängler, der die 6-Jährige in einem Film mitspielen ließ.

Wollte sie schon damals Schauspielerin werden? "Nein, ich spielte mit, weil mein Onkel Florian Furtwängler Regie führte. Erst viel später, als ich bereits mein Medizinstudium begonnen hatte, kristallisierte sich der Wunsch heraus, Schauspielerin zu werden. Meine Mutter Kathrin Ackermann ist sicher nicht ganz unbeteiligt daran, dass ich mich zunächst für einen bürgerlichen Beruf entschieden habe."

So begann Maria nach dem Abi lieber ein Medizinstudium in Frankreich, anstatt sich zur Schauspielerin ausbilden zu lassen. Das Studium finanzierte sie zum Teil mit Filmrollen wie etwa die der Katja Behringer in "Die glückliche Familie" (1987 bis 1991). In der Serie stand sie neben Siegfried Rauch und Maria Schell vor der Kamera - und neben ihrer eigenen Mutter.

1991 heiratete sie den Medienmogul Hubert Burda. Mit ihm hat sie einen Sohn (Jacob, geb. 1990) und eine Tochter (Elisabeth, geb. 1992). Man sollte meinen, Promi-Ehe, Filme und Mutterschaft verzögerten das Medizinstudium - doch Furtwängler brachte es 1996 als promovierte Ärztin zu Ende.

So konnte sie sich auch bestens für die Organisation "Ärzte für die dritte Welt" engagieren, deren Schirmherrin sie ist. Für ihre Arbeit in Indien wurde Frau Dr. Furtwängler 2003 gar mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Ihre Filmkarriere beinhaltet Auftritte in der Krimi-Serie "Der Alte" (1993-1998), diverse romantische TV-Produktionen und zuletzt das Drama "Die Flucht" (2007) unter der Regie von Kai Wessel. Darin spielt sie die adelige Lena Gräfin von Mahlenberg, die im Winter 1944/45 aus Ostpreußen flieht.

Interviews

Maria Furtwängler
Interviews, 21. Februar 2007
Bereits als Kind wurde Maria von ihrer Mutter mit zur Arbeit genommen - also mit ins Münchner Residenztheater. Einer ihrer Onkel ist der 1992 verstorbene Regisseur Florian Furtwängler, der die 6-Jährige in einem Film mitspielen ließ.Wollte sie schon damals Schauspielerin werden? "Nein, ich spielte m… mehr >
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