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Thekla Carola Wied
© ZDF

Thekla Carola Wied

Geburtsort:
Wroclaw, Polen (vorm. Breslau)
Auszeichnungen:
Bayerischer Fernsehpreis 1994
Bundesfilmpreis in Gold 1968
Goldene Kamera 1986, 1984
Veröffentlicht:
05.02.2007
 
Aufgewachsen ist sie in Berlin. Nach ihrem Abitur studierte sie in Essen Schauspiel. Ihre Schauspielkarriere begann sie auf verschiedenen Bühnen u.a. in Essen und Saarbrücken. Gleich ihre erste Filmrolle brachte der brünetten Schauspielerin den "Bundesfilmpreis in Gold": "Spur eines Mädchens" (1967) hieß das Werk.

Natürlich riss man sich von da an darum, Fräulein Wied vor die Kamera zu bekommen. In Filmen wie "Bunbury" (1976) oder "Kabale und Liebe" (1980) brillierte sie im Korsett, mit Serien wie "Schwarz Rot Gold" (1985) und "Alles, was Recht ist" (1986) gelang ihr eine Wandlung zur selbstbewussten, emanzipierten 80er-Jahre-Lady.

Überaus bekannt und fast zur Mutter der Nation wurde Thekla Carola Wied 1983-1986 mit ihrer Rolle in "Ich heirate eine Familie", einer Serie mit Peter Weck als Wieds Gatte. Damit wurde das damals brandneue Thema der Patchwork-Familie aufgegriffen.

So schien Frau Wied erstmal als mütterlicher Typ festgelegt. In der Nonnenserie "Wie gut, das es Maria gibt" (1990) spielte sie natürlich - eine freundlich-pragmatische Nonne namens Schwester Maria. Wenig Ähnlichkeit mit der Realität: Seit 1992 ist Wied verheiratet.

Als Journalistin Anna Marx ermittelte sie zwischen 1993 und 2000 "Auf eigene Gefahr" in der gleichnamigen Serie. Was interessierte die Schauspielerin Thekla Carola Wied sieben Jahre lang an dieser Figur? "Das ist eine Frau, die ihren Beruf über alles liebt", erklärt sie, "eine Frau, die Kraft, Mut und Einsatz zeigt und die immer Stellung bezieht. Aber sie ist auch eine Frau, die ihre Sehnsüchte, ihre unerfüllbaren Wünsche hat."

Seit 2001 ist Thekla Carola Wied zwar nicht mehr seriell tätig, drehte aber pro Jahr immer zwei bis drei romantische TV-Filme mit so originellen Titeln wie "Zwei Seiten der Liebe" (2002), "Das Glück ihres Lebens" (2003) oder "Die Liebe kommt selten allein" (2006).

Immerhin: 2007 ist sie mit dem TV-Drama "Sie ist meine Mutter" auf ungewohnt anspruchsvollem und gesellschaftskritischem Terrain unterwegs. Wurde auch mal Zeit - schließlich ist das ihr eigentliches Niveau.
 
 

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