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8 Frauen

8 Frauen

Teaser:
Eine Reihe Verdächtiger und eine Leiche in einem Haus - eine Whodunnit-Story par excellence, mit acht grandiosen Besonderheiten allerdings: Catherine Deneuve, Isabelle Huppert, Emmanuelle Béart, Fanny Ardant, Virginie Ledoyen, Danielle Darrieux, Ludivine Sagnier und Firmine Richard. Regisseur Ozon strahlte sicher, als die Wunschbesetzung stand.
Veröffentlicht:
08.07.2002
 
Es ist so um die Weihnachtszeit im ländlichen Frankreich der Fünfziger. Draußen schneit es und im gemütlichen Anwesen ist gerade der Chef der Familie einem Rückenleiden erlegen. Denn wer leidet nicht, wenn er einen Dolch ins Rückgrat getrieben bekommt? Als Mörder kommen nur -innen in Frage, womit wir wieder bei der Wunschbesetzung wären: War es seine Frau (la déesse Deneuve), ihre mauergeblümte Schwester (unvorstellbar: Isabelle Huppert als alte Jungfer), das Hausmädchen (Emmanuelle Béart) oder...?

Eigentlich wollte François Ozon George Cukors "Die Frauen" neu auflegen, aber leider liegen die Rechte bei Frau Roberts und Frau Ryan. Darauf entschied sich der Regisseur für Robert Thomas' Stück "Huit Femmes", das sich als ebenbürtige Alternative erwies. Wichtiger sind sowieso die Bilder: In einer kitschig-farbenfrohen, räumlich sehr begrenzten Umgebung im Stile der fünfziger Jahre wird eine Mörderin gesucht, ohne Mithilfe der Polizei, aber mit je einer Sologesangseinlage pro Kandidatin. Phänomenal surreal.
 
 

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