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Tim Robbins

Tim Robbins

Bürgerlicher Name: Timothy Francis Robbins
Geburtsort:
West Covina, USA
Auszeichnungen:
Academy Awards (USA): Oscar 2004
Broadcast Film Critics Association Awards (USA) 2004
Cannes Film Festival (Frankreich) 1992
Golden Globe (USA) 2004, 1994, 1993
Internationale Filmfestspiele Berlin (Deutschland) 1996
National Board of Review (USA) 1999
Venice Filmfestival (Italien) 1993
Veröffentlicht:
10.02.2004
 
Tim Robbins kam im Jahre 1958 als Sohn des Folk-Sängers Gil und der Verlegerin Mary Robbins in West Covina (Kalifornien) zur Welt und wuchs im New Yorker Stadtteil Greenwich Village auf.

Wie seine Geschwister Adele (Schauspielerin), Gabrielle (Kabarettistin) und David (Komponist) sollte Robbins ebenfalls einen kreativ-schöpferischen Beruf ergreifen: Er entwickelte sich zu einem der vielseitigsten Schauspieler, Drehbuchautoren, Regisseure und Produzenten der amerikanischen Filmindustrie.

Robbins war erst 12 Jahre alt, als er 1970 Mitglied in einer Theatergruppe wurde ("Theatre For The New City"). Nach seinem Abschluss in Theaterwissenschaften 1981 an der Universität von Kalifornien, gründete er zusammen mit ehemaligen Studienkollegen die Theatergruppe "Actor's Gang", die sich dem europäischen Avantgarde-Theater verpflichtet fühlte.

Die erste Rolle in einem erfolgreichen Kinofilm - in welchem er aber kaum zur Geltung kam - hatte Robbins 1986 in Tony Scotts Air-Force-Werbestreifen "Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel".

Erst in der Baseball-Komödie "Annies Männer" (1988) gelang es Robbins, so viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, um genügend gute Angebote zu erhalten. Der Film wurde Auslöser für Rollen in Adrian Lynes "Jacob's Ladder" (1990), Roger Donaldsons "Cadillac Man" (1990) und Spike Lees "Jungle Fever" (1991).

"Annies Männer" war darüber hinaus auch für den Privatmann Robbins eine besondere Produktion: Die im Film dargestellte Romanze mit Susan Sarandon weitete sich auf beider Leben aus und hat bis heute Bestand.

Das markanteste und wohl einschlägigste Film-Jahr in Tim Robbins Leben war ein Jahr später. 1992 war das Jahr des Durchbruchs: Robbins erhielt zum einen die Titelrolle in Robert Altmans Hollywood-Farce "The Player", mit der er sich endgültig als Charakterdarsteller etablierte.

Zum anderen legte er mit der Politiker-Biographie "Bob Roberts", zu welcher er das Drehbuch schrieb, Regie führte, die Hauptrolle übernahm und zu guter letzt mit seinem Bruder David auch noch für die Filmmusik verantwortlich zeichnete, den Grundstein für eine parallele Karriere hinter der Kamera.

Wie wandlungsfähig Robbins ist, zeigt sich an den unterschiedlichen Genres seiner Darstellungen. Hierzu gehört Komödie ("IQ - Liebe ist relativ", 1994), Psychothriller ("Arlington Road", 1999), Drama ("Die Verurteilten", 1994) und Sciencefiction ("Mission To Mars", 2000).

Zu Robbins engagiertester Regiearbeit zählte "Dead Man Walking" (1995). Die Geschichte über einen Todeskandidaten (Sean Penn), um den sich eine Nonne (Susan Sarandon) kümmert, wurde mit einem Oscar für seine Lebensgefährtin und einer Oscarnominierung für ihn als bester Regisseur belohnt.

In "Mystic River" (2003) spielte er unter der Regie von Altstar Clint Eastwood mit "Dead Man Walking"- Hauptdarsteller Sean Penn. Für diese Rolle erhielt Tim Robbins den Oscar als bester Nebendarsteller.

Tim Robbins lebt mit der Schauspielerin Susan Sarandon und den drei gemeinsamen Kindern zusammen.
 
 

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