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Michael Keaton

Michael Keaton

Bürgerlicher Name: Michael John Douglas
Geburtsort:
Coraopolis, Pennsylvania, USA
Auszeichnungen:
NSFC Award (USA) 1989
Veröffentlicht:
07.11.2002
 
Michael Keaton wurde 1951 als siebtes (!) von sieben (!) Kindern in Coraopolis geboren. Erste schauspielerische Erfolge feierte er schon im zarten Alter von fünf Jahren im Kreis seiner Familie und Freunde. Hierbei klebte er sich einfach braunes Schokoriegelpapier als Koteletten ins Gesicht und erntete als eigenwillige Elvis-Imitation tosenden Applaus.

Richtig Blut geleckt in Sachen Schauspielerei hatte er allerdings erst während seines Studiums der Theater- und Sprachwissenschaften an der Kent State University in Kentucky. Keaton stand in diversen Theaterstücken auf der Bühne und begann außerdem in "selbst gestrickten" Sketchen aufzutreten. Sein tägliches Brot verdiente er sich in den verschiedensten Jobs wie z.B. als Taxifahrer oder Eisverkäufer, als Studioarbeiter beim regionalen Fernsehsender PBS oder als Entertainer auf Partys.

"Auf nach Hollywood" dachte sich Michael Keaton wohl 1975, wo er dann auch nach drei glücklosen Jahren seine erste Rolle in der TV-Serie "Maude" bekam. Als er 1979 in die Schauspielgewerkschaft eintreten wollte, wurde ihm bewusst, dass er mit seinem Familiennamen Douglas keine persönlichen Lorbeeren mehr ernten konnte, da dieser Name in Schauspielerkreisen ja nun mal vergriffen war. Bei seiner Anmeldung fiel sein Blick auf das entzückende Antlitz von Diane Keaton und schwupps! - Michael Keaton war geboren.

Nach weiteren Auftritten an diversen Theaterbühnen und mehreren Fernseharrangements bei TV-Serien, wie z.B. "All's Fair" (1976), "The Mary Tyler Moore Hour" (1979) oder "Report To Murphy" (1982), verpflichtete ihn Regisseur Ron Howard für seine Komödie "Nightshift - Das Leichenhaus flippt völlig aus". Durch die absolut überzeugende Darstellung des total verrückten Leichenhaus-Aufsehers Billy Baze regnete es plötzlich Angebote. Seine erste Hauptrolle als knuddeliger Göttergatte in "Mr. Mum" (1983) bescherte ihm den lang ersehnten Durchbruch. Seine geniale Wandlungsfähigkeit bewies Keaton einmal mehr in Tim Burtons chaotischem Kultfilm "Beetlejuice" (1988).

Burton führte auch bei der Comic-Verfilmung "Batman" (1989) Regie, in der Michael Keaton den Titelhelden verkörperte. Obwohl zuvor von Batman-Fans kritisch beäugt, brachte die Titelrolle Keaton endgültig in den Schauspielolymp. Unbedingt erwähnt werden muss natürlich noch sein grandioser Auftritt 1992 in Kenneth Branaghs Shakespeare-Adaption "Viel Lärm um nichts".

Die Liste von Michael Keatons beruflicher Erfolgsstory ließe sich an dieser Stelle geradezu endlos fortsetzen. Leider blieb ihm im wahren Leben offenbar privates Glück versagt. Seine 1982 mit der Schauspielerin Caroline Williams geschlossene Ehe wurde 1990 wieder geschieden. Die beiden haben einen gemeinsamen Sohn (Sean, geb. 1983). Im Scheidungsprozess ging es um ein Vermögen von 50 Mio. Dollar. Die Gerüchteküche köchelte Affären mit Kim Basinger und der ehemaligen Porno-Darstellerin Serina Robinson.

Seine Hobbys: Fliegen, Fischen und Reiten auf seiner Ranch in Kalifornien.
 
 

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