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Alexander Beyer

Alexander Beyer

Bürgerlicher Name: Alexander Beyer
Geburtsort:
Erfurt
Veröffentlicht:
09.07.2003
 
Die Realität hinter dem Klischee: Alexander Beyer wurde in Erfurt als Sohn einer Geigenbauerfamilie geboren. Das kreative Talent hat er also geerbt. Schon in jungen Jahren schaffte er es an das alte Erfurter Opernhaus, nach dem Abitur dann der Sprung an die Berliner Schauspielschule "Ernst Busch".

Sein schauspielerischer Tatendrang, nicht etwa seine Herkunft, verschaffte ihm schließlich die Rolle des Mario in "Sonnenallee".

Seine erste Filmrolle war klein, aber eine gute Referenz: In Frank Beyers Verfilmung von "Der Hauptmann von Köpenick" (1997, mit Harald Juhnke) spielte Alexander einen Wachmann.

Solche "Statistenrollen" bringen zwar keinen Ruhm, sie können jedoch der berühmte Fuß in der Tür sein. Dachte sich wohl auch Alexander Beyer, als er in "Das Mambospiel" (1998) einen Bauarbeiter, in "Das Monstrum" (2001) einen Nachtportier gab.

In "Die Stille nach dem Schuss" (2000), einem Film von Volker Schlöndorff über das Thema Terrorismus, ließ Beyer in der Rolle des Studenten Jochen sein Können aufblitzen. Doch erst in jüngster Zeit scheint sich der Erfurter, der in Berlin und Zürich lebt, langsam zum Schauspieler der ersten Reihe zu mausern: Filme wie "Sophiiiie!" (2002), "Good Bye, Lenin!" (2002) und "Eierdiebe" (2003) lassen jedenfalls darauf schließen, dass er es ernst meint.

Folgerichtig feierte er Erfolge in Florian Hoffmanns Regiedebüt „Drei Gard kälter“ (2005), sowie später in Aleksandr Buravskys "Leningrad" (2006).

Dem großen ZDF-Publikum dürfte sein Name spätestens seit dem Vierteiler "Krieg und Frieden" ein Begriff sein. Hier spielte Alexander Beyer die Rolle des Pierre.
 
 

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