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Das österreichische Fernsehmagazin

Tom Selleck

Tom Selleck
Geburtsort:
Detroit, Michigan, USA
Auszeichnungen:
Emmy (USA) 1984
Golden Apple (USA) 1983, 1982
Golden Globe (USA) 1985
Hawaii International Film Festival (USA): Film in Hawaii Award 2000
Western Heritage Award (USA) 2002, 1998
Veröffentlicht:
11.10.2002
Bürgerlicher Name: Tom Selleck
"Eigentlich wollte ich ja Architektur studieren. Aber als ich ankam (um mich für meine Kurse einzuschreiben) war Architektur bereits vollständig belegt. Schauspielerei war gleich daneben, also habe ich mich dort eingeschrieben." (Tom Selleck auf imdb.com) - Na, wenn's nur immer so einfach wäre.

Bis er bekannt wurde, musste dann aber auch Tom Selleck ab und zu auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden. Ganz so einfach ist es eben doch nicht immer, wie ihm seine recht unbekannten (und erfolglosen) Filme "Myra Breckinridge" (1970), "Die Töchter des Satans" (1972), "Schatten der Leidenschaft" (1973) oder "Schlacht um Midway" (1976) zeigten. Einige weitere Filme wurden gedreht, bis er mit der "Magnum P.I." 1980 seinen Durchbruch feierte. Bis heute denkt man beim Namen Tom Selleck an den coolen Privatdetektiv in den kultigen Hawaii-Hemden.

Der noch heute knackig aussehende, bis auf die Knochen männliche Star versuchte nach seinem Erfolg mit "Magnum" immer wieder verzweifelt, etwas dagegen zu tun, auf ewig als Thomas Magnum abgestempelt zu werden. Aber Filme wie "Scheidungskriege" (1982), "Die Schattenreiter" (1982) oder "Höllenjagd bis ans Ende der Welt" (1983) gingen beinahe unbemerkt am Publikum vorbei. Und als die große Chance winkte, den Indiana Jones in Spielbergs "Jäger des verlorenen Schatzes" zu spielen, musste er ablehnen, weil er vertraglich an die Dreharbeiten für die nächsten Magnum-Folgen und Spielfilme wie "Runaway - Spinnen des Todes" (1984) gebunden war.

Sein erster Hit in einer anderen Rolle als der des Privatdetektivs mit dem Schnauzbart war "Noch drei Männer, noch ein Baby" (1987). Und auch "Quigley der Australier" (1990) schien zwar vielversprechend, war aber wenig erfolgreich. Dafür wurde die Komödie "Drei Männer und eine kleine Lady" (1991), der Nachfolger zu "Noch drei Männer, noch ein Baby", wieder ein Hit.

Filme wie "Mr. Baseball" (1992) und "In & Out" (1997) folgten. Doch den Status, den er mit "Magnum" erreicht hatte, konnte Selleck als Filmstar nie einholen, egal ob mit oder ohne Schnauzer. Dennoch gilt er als einer der bekanntesten Hollywood-Stars, der sogar einen Stern am "Walk of Fame" hat. Und mit Gastauftritten, wie als Richard, Monicas zeitweiligem Freund in der US-Kultserie "Friends", bleibt der Charismatiker im Gedächtnis seiner Fans lebendig.

Interviews

Tom Selleck
Interviews, 11. Oktober 2002
"Eigentlich wollte ich ja Architektur studieren. Aber als ich ankam (um mich für meine Kurse einzuschreiben) war Architektur bereits vollständig belegt. Schauspielerei war gleich daneben, also habe ich mich dort eingeschrieben." (Tom Selleck auf imdb.com) - Na, wenn's nur immer so einfach wäre.Bis e… mehr >
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