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Sigourney Weaver

Sigourney Weaver

Bürgerlicher Name: Susan Alexandra Weaver
Geburtsort:
New York, USA
Auszeichnungen:
BAFTA Film Award (USA) 1998
Chicago International Film Festival (USA): Lifetime Achievement Award 2001
Cognac Festival du Film Policier (F): Special Mention 1996
Golden Apple (USA) 1988
Golden Globe (USA) 1989
Gotham Award (USA) 1994
Mystfest (USA): Best Actress 1987
Veröffentlicht:
11.10.2002
 
Jeder kennt sie als Ripley aus den Alien-Filmen. Ein Image, das Sigourney Weaver wohl nie mehr los wird. Und das, obwohl die für ihre über 50 Jahre noch immer attraktive Frau noch einige andere, gute Filme gedreht hat.

Bevor sie ihre filmische Karriere starten konnte, studierte Sigourney Weaver, Tochter des TV-Produzenten Sylvester L. Weaver und der Schauspielerin Elizabeth Inglis, Schauspielerei an der Yale Drama School und Englisch an der Stanford University. Sie erhielt bemerkenswert gute Noten, und das, obwohl sie in ihrer Kindheit eigentlich andere Sorgen hatte als zu lernen: Sie war wegen ihrer Körpergröße ständig die Zielscheibe für Sticheleien ihrer Schulkameraden - Sigourney maß im Alter von 13 Jahren bereits 1,80m! - und musste innerhalb von zehn Jahren über dreißig Mal umziehen. Außerdem wurde ihre Erziehung praktisch komplett von verschiedenen Haushälterinnen übernommen.

Dennoch setzte sie sich durch. Ihre Hartnäckigkeit führte sie dann auch dorthin, wo sie hin wollte: zur Schauspielerei. Bis dahin war es allerdings ein langer Weg. Ihre Körpergröße war ihr wieder mal im Weg, als es darum ging, Rollen in Theaterstücken zu bekommen. Enge Freundschaften zu Schriftstellern und Schauspielern wie Christopher Durang, Kate McGregor-Stewart oder Albert Innaurato führten sie näher an die Schauspielerei heran und es gelang ihr, in immer mehr Theaterstücken aufzutreten.

In ihrer erste Filmrolle war sie am Ende von Woody Allens "Der Stadtneurotiker" (1977) ganze sechs Sekunden zu sehen. Ihre erste große Rolle spielte sie ein Jahr später in "Madman" (1978). Und dann kam ihr großer Durchbruch, die Rolle, die Sigourney Weaver praktisch über Nacht bekannt machte: Lt. Ripley in "Alien - Das uneimliche Wesen aus einer fremden Welt" (1979). Weitere große Rollen in Filmen wie "Der Augenzeuge" (1981) oder "Ein Jahr in der Hölle" (1982) trugen viel zu ihrer Karriere bei, doch seltsamerweise war sie in diesen beiden Streifen nicht so erfolgreich wie in "Ghostbusters - Die Geisterjäger" (1985), in dem sie ja nur eine Nebenrolle hatte. Bei "Sigourney" handelt es sich übrigens um einen Künstlernamen, der an den Roman "Der große Gatsby" (F. Scott Fitzgerald) angelehnt ist.

Viele Auszeichnungen hat Sigourney Weaver bereits für ihre Schauspielkunst erhalten, u.a. auch für ihre bewegende Darstellung als Diane Fossey in "Gorillas im Nebel" oder als waschechte Zicke in "Die Waffen der Frauen" (1989). Der Oscar blieb ihr bisher verwehrt, nominiert war sie aber schon. Eine sehr schmeichelhafte Auszeichnung war ihr Name auf der Liste der "100 attraktivsten Filmstars aller Zeiten" und auf der Liste der "50 attraktivsten Science-Fiction-Darstellerinnen". Diese Rankings erfüllen sicherlich auch ihren Mann mit Stolz: Bereits seit 1984 ist Sigourney Weaver mit Jim Simpson verheiratet und hat ein Kind mit ihm.

Und dass sie immer noch mächtig was auf dem Kasten hat, zeigte sie in den letzten Jahren in den Komödien "Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall" (1999), dort als supersexy Blondine, und in "Heartbreakers - Achtung: Scharfe Kurven" (2001), wo sie sogar ihrer jüngeren Schauspielkollegin Jennifer Love Hewitt die Show stahl. Allerdings, so gab Weaver selbst zu, widerstrebten ihr die blonden Haare in "Galaxy Quest". Da fiel es ihr anscheinend wesentlich leichter mit Glatze in "Alien 3" (1992) aufzutreten.

Weitere Filme mit Sigourney Weaver waren "1492 - Die Eroberung des Paradieses" (1992), "Dave" (1993) und "Copykill" (1996), weiterhin natürlich Fortsetzungen wie "Ghostbuster 2" (1989) oder "Alien - Die Wiedergeburt" (1997). Zudem bekam Sigourney Weaver als eine der bekanntesten und erfolgreichsten Schauspielerinnen einen Stern am "Walk of Fame".
 
 

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