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Alan Rickman

Alan Rickman

Bürgerlicher Name: Alan Sidney Patrick Rickman
Geburtsort:
Hammersmith, London, England
Auszeichnungen:
BAFTA Award (USA) 1992
Emmy (USA) 1996
Golden Globe (USA) 1997
Screen Actors Guild Award (USA) 1997
Venedig Filmfestival: 'CinemAvvenire' Award (I) 1997
Venedig Filmfestival: OCIC Award (I) 1997
Veröffentlicht:
21.03.2003
 
Es muss wohl an seiner markanten Stimme und seinem charismatischen Auftreten liegen, dass Alan Rickman in Hollywood besonders gerne für die Rolle des Bösewichts unter Vertrag genommen wird. Vor allem in zwei Filmen konnte er das amerikanische Publikum auf diese Weise überzeugen: In "Stirb langsam" (1988), seinem ersten großen Film, spielte er den Terroristenboss Hans Gruber, und in "Robin Hood - König der Diebe" (1991) porträtierte er einen der glaubwürdigsten Sheriffs von Nottingham der Filmgeschichte.

Ursprünglich hatte der Sohn eines irisch-walisischen Ehepaars eine Ausbildung als Grafikdesigner am Royal College of Art absolviert und die Schauspielerei nur zweitrangig betrieben. Doch mit 26 Jahren erhielt er ein Stipendium für die Royal Academy of Dramatic Arts, an der er sein Talent verfeinern konnte. Der Grundstein für eine erfolgreiche Karriere als Schauspieler war gelegt. Beim britischen TV-Publikum wurde Rickman durch die BBC-Produktion "The Barchester Chronicles" (1984) bekannt. Entscheidend sollte jedoch die Darstellung des Aristokraten Vicomte de Valmont in dem international erfolgreichen Theaterstück "Gefährliche Liebschaften" werden. Damit weckte er die Aufmerksamkeit des amerikanischen Produzenten Joel Silver, der ihn für "Stirb langsam" unter Vertrag nahm.

Nach dem Actionthriller mit Bruce Willis folgten Filme wie "Im Zeichen der Jungfrau" (1989), "Bob Roberts" (1992) und "Mesmer" (1994). Für seine Rollen in der Jane-Austen-Verfilmung "Sinn und Sinnlichkeit" (1995) und dem Irlanddrama "Michael Collins" (1996) wurde Alan Rickman für den BAFTA Award nominiert. Für die Darstellung des legendären russischen Wunderheilers "Rasputin" (1996) erhielt er schließlich einen Emmy, einen Golden Globe und einen Screen Actors Guild Award. Sein Regiedebüt feierte er mit "The Winter Guest" (1997).

1999 spielte Alan Rickman in der Glaubenssatire "Dogma" die Stimme Gottes. Auch für die Harry-Potter-Filme (2001, 2002, 2004) übernahm er - als Ersatz für den ursprünglich geplanten Tim Roth - wieder eine etwas dunklere Rolle: Als undurchsichtiger Professor Severus Snape macht er dem Zauberlehrling Potter das Leben schwer. Demnächst wird Alan Rickman an der Seite von Liam Neeson, Emma Thompson und anderen britischen Stars in "Love Actually" (2003) im Kino zu sehen sein.
 
 

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