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Jeremy Irons

Jeremy Irons

Bürgerlicher Name: Jeremy John Irons
Geburtsort:
Cowes, Isle of Wight, England
Auszeichnungen:
BSFC Award (USA) 1991
César (F) 2002
CFCA Award (USA) 1991
Emmy (USA) 1997
Europäischer Filmpreis: Lebenswerk (D) 1998
Golden Globe (USA) 1991
LAFCA Award (USA) 1990
NSFC Award (USA) 1991
NYFCC Award (USA) 1988
Oscar (USA) 1991
Veröffentlicht:
21.03.2003
 
Eigentlich wollte er ja Tierarzt werden, aber die dafür notwendigen schulischen Leistungen konnte er nicht erbringen. Gott sei Dank, müsste man bei einem Mimen wie Jeremy Irons sagen.

Da ihm sein Traumberuf verwehrt blieb, widmete sich der hoch gewachsene Brite seiner zweiten Leidenschaft: der Schauspielerei. Und wie es sich für einen Engländer gehört, besuchte er die traditionelle Old Vic Theatre School in Bristol, an der er alles Wichtige für eine erfolgreiche Bühnenkarriere lernte.

Erst Anfang der Achtziger zog es ihn vor die Kamera, wo Irons dem britischen Fernsehpublikum durch seine Rolle in dem TV-Elfteiler "Wiedersehen in Brideshead" (1981) bekannt wurde. Im selben Jahr spielte er in der Verfilmung des John-Fowles-Romans "Die Geliebte des französischen Leutnants" an der Seite von Meryl Streep.

Nach mehreren eher unbekannten Filmen überzeugte Jeremy Irons 1988 durch seine Darstellung eines schizophrenen Brüderpaars in David Cronenbergs Thriller "Die Unzertrennlichen". Brachte ihm dies schon viel Lob und Anerkennung ein, so wurde er 1990 für seine Rolle als Claus von Bülow in "Die Affäre der Sunny von B." sogar mit dem Oscar ausgezeichnet.

Weitere Stationen seiner Karriere waren u.a. "Kafka" (1991), die Verfilmung des Graham-Swift-Romans "Waterland" (1992) sowie "Das Geisterhaus" (1993). In der Originalversion von Disneys "Der König der Löwen" (1994) lieh er dem gewissenlosen Scar seine markante Stimme. Dem Mainstream-Publikum wurde Irons durch eine für ihn sehr ungewöhnliche Rolle bekannt: 1995 trat er in dem Actionfilm "Stirb langsam - Jetzt erst recht" als knallharter Terrorist gegen Bruce Willis und Samuel L. Jackson an.

In der Neuverfilmung von Nabokovs "Lolita" (1996) verfiel er als Humbert Humbert den Verlockungen der jungen Protagonistin, in einer Hollywood-Neuauflage von "Der Mann mit der eisernen Maske" (1995) war er der gläubige Musketier Aramis. 2000 hätte Irons als böser Zauberer Profion in "Dungeons & Dragons" neue Maßstäbe für das Fantasygenre setzen können. Ein enttäuschendes Drehbuch und die Überzeichnung der Charaktere verhinderten dies jedoch. Auch die effektlastige Neuverfilmung von Wells "Die Zeitmaschine" (2001) konnte Irons durch sein schauspielerisches Talent nicht retten.

Zuletzt war Jeremy Irons in "And Now... Ladies and Gentlemen" (2002) im Kino zu sehen.
 
 

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