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Das österreichische Fernsehmagazin

Salma Hayek

Salma Hayek
Geburtsort:
Coatzacoalcos, Veracruz, Mexiko
Auszeichnungen:
ALMA Award (USA) 2002
Blockbuster Entertainment Award (USA) 2000
Goldene Kamera (Deutschland) 2003
Veröffentlicht:
23.01.2003
Bürgerlicher Name: Salma Hayek
Coatzacoalcos? Hör' ich da jemanden lachen? Was meinen Sie, was Salma Hayek sagen würde, wenn Sie über den Namen ihres Geburtsortes lachen und selbst aus Castrop-Rauxel kommen? Nun, was auch immer sie sagen würde, es wäre sicher a) ein verachtender Spruch und b) in Spanisch. Denn: Wegen ihres perfekten Englischs hat die Hayek garantiert nicht Hollywoodkarriere gemacht.

Das heißt aber noch lange nicht, dass die Mexikanerin bar jeden schauspielerischen Talents ist. Klar, wenn man so aussieht wie Cindy Crawfords schönere Schwester, hat man es nicht leicht, künstlerisch ernst genommen zu werden. Doch spätestens in "Desperado" (1995) bewies Salma Hayek, dass sie mehr kann, als Blusen ziemlich eng aussehen zu lassen.

"Desperado" war schon die zweite Zusammenarbeit der rassigen Aktrice mit dem jungen Regisseur Robert Rodriguez nach "Bad Boys Never Die" (1994). Die fruchtbarste Begegnung der beiden sollte sich aber im folgenden Jahr ereignen: Der Film hieß "From Dusk Till Dawn" und gilt heute neben "Pulp Fiction" als DER Kultfilm der Neunziger.

Trotz dieser großen - auch kommerziellen - Erfolge hat es Frau Hayek, deren Vater übrigens Libanese ist, noch nicht in die erste Reihe der weiblichen Hollywood-Stars geschafft. Die Erklärung liefert sie selbst: "Ich glaube nicht, dass die so genannte Latino-Explosion auch auf das Filmgeschäft zutrifft." Man dürfe zwar wie eine Latina aussehen, aber nicht so sprechen (siehe Jennifer Lopez). Der Druck des kommerziellen Erfolgs raube den Produzenten jede Risikofreudigkeit.

Dennoch bringt sich die schöne Frechheit immer wieder ins Gespräch. In "Dogma" (1999), dem unter Christen viel diskutierten "Skandalfilm", spielte sie an der Seite von Matt Damon und Ben Affleck eine geschlechtslose Muse. Eine Rolle, die ihr überhaupt nicht gelegen haben dürfte!

Für ihre Hauptrolle in "Frida" (2002), einem Film über die mexikanische Malerin Frida Kahlo (1907 - 1954), wurde Salma Hayek schließlich sogar für den Oscar nominiert.

Interviews

Salma Hayek
Interviews, 23. Januar 2003
Coatzacoalcos? Hör' ich da jemanden lachen? Was meinen Sie, was Salma Hayek sagen würde, wenn Sie über den Namen ihres Geburtsortes lachen und selbst aus Castrop-Rauxel kommen? Nun, was auch immer sie sagen würde, es wäre sicher a) ein verachtender Spruch und b) in Spanisch. Denn: Wegen ihres perfek… mehr >
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