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Helena Bonham Carter

Helena Bonham Carter

Bürgerlicher Name: Helena Bonham Carter
Geburtsort:
London, England
Auszeichnungen:
BFCA Award (USA) 1997
Empire Award (GB) 1999
LAFCA Award (USA) 1997
NBR Award (USA) 1997
Sierra Award (USA) 1998
Tokyo International Film Festival (Japan) 2005
Veröffentlicht:
21.03.2003
 
Fantastisch besetzt war sie in "Fight Club" (1999) an der Seite von Edward Norton, in dem sie die morbide Marla spielte, die ihren Lebenssinn vor allem darin sah, sich im Unglück anderer zu suhlen, um sich selbst im weitgehend entmenschlichten Neo-Kapitalismus wieder zu spüren. Verwirrend war allerdings ihre Rolle in "Planet der Affen" (2001). Dort spielte sie die Menschenrechtlerin-Schimpansin "Ari" unter der Leitung ihres Jetzt-Ehemannes Tim Burton.

Doch von vorne. Nachdem Helena schon in zahlreichen Schultheateraufführungen ihre Erfahrungen gesammelt hatte, ergab sich ihre erste große Chance 1985, als Regisseur Trevor sie für den Film "Lady Jane - Königin für 9 Tage" engagierte. Sie exmatrikulierte sich von der Cambridge University, um sich fortan dem Schauspiel zu widmen.

Ihr Bruder sagte später in einem Interview, dass die damaligen Lebensumstände (ihr Vater war nach einer missglückten Gehirnoperation schwer gelähmt und ihre Mutter litt unter Nervenzusammenbrüchen) wohl zur Entscheidung beitrugen, Schauspielerin zu werden.

Es folgte der stimmungsvolle Film "A Room with a View - Fenster mit Aussicht" (1986), der zahlreiche Preise erhielt (u.a. drei Oscars für "Art Direction/Set Decoration", "Costume Design" und "Screenplay Based On Material From Another Medium"). Danach kamen Rollen in den Filmen "Franziskus" (1989), "Hamlet" (1990), "Wiedersehen in Howard's End" (1992), "Mary Shelley's Frankenstein" (1993). Alles Filme, die der talentierten Schauspielerin Reputation einbrachten, sie aber auch in gewisser Weise festlegten.

Der Bruch kam 1995, als sie in Woody Allens Komödie "Geliebte Aphrodite" mitspielte. Damit befreite sie sich aus ihrem "künstlerischen Korsett" und wechselte damit zeitweise zwischen den Genres. Ihre Rolle in "Fight Club" (1999) war wohl ihr bislang meistbeachteter und meistdiskutierter Auftritt, der sie auch wieder in die "Gegenwart" zurückholte.

Abgedreht ging es allerdings 2005 weiter mit einer Rolle in "Charlie und die Schokoladenfabrik" unter der Regie ihres Lebensgefährten Tim Burton, seitdem noch als gruselige Bellatrix Lestrange in den Harry Potter-Verfilmungen (ab 2007).

Helena Bonham-Carter lebt mit Tim Burton zusammen in London. Die beiden haben einen Sohn (geboren 2003) und seit Dezember 2007 auch eine Tochter.
 
 

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