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Christoph Langen

Christoph Langen

Bürgerlicher Name: Christoph Langen
Geburtsort:
Köln
Auszeichnungen:
Gold im 2er-Bob bei den Olympischen Spielen 2002
Gold im 4er-Bob bei den Olympischen Spielen 1998
Bronze im 2er-Bob bei den Olympischen Spielen 1998, 1992
Europameister im 2er-Bob 2001, 1996, 1995, 1994
Europameister im 4er-Bob 1999, 1996
Weltmeister im 2er-Bob 2001, 2000, 1996, 1995, 1993
Weltmeister im 4er-Bob 2001, 1996, 1991 (Bremser)
Veröffentlicht:
01.02.2002
 
Der Mann ist ein Preis(s). Preis, weil er eigentlich ständig alles abräumt, was es im Bobsport zu gewinnen gibt. "Preiss", weil er in Köln geboren ist. Das ist ungefähr so, als käme der aktuelle Abfahrtsweltmeister aus der Kieler Bucht. Hört man Christoph Langen reden, erkennt man jedoch gleich, dass er seit langer Zeit mit der bayerischen Kultur zu tun hat. Als kleiner Bub zog er nämlich mit seiner Familie in die bergigen Gefilde Deutschlands.

1985 begann die Bob-Karriere des bekannten Perfektionisten und zwar als Anschieber von Anton Fischer. 1991 wurde er dann schon Weltmeister, diesmal als Bremser von Bob-Legende Wolfgang Hoppe. Doch Langen wollte selbst zur Legende werden. In Albertville, bei den Olympischen Spielen 1992, schaffte er es gleich in seiner neuen Rolle als Chef, die Bronzemedaille im "Zweier" zu ergattern.

Langen ist mittlerweile ein Oldie, doch in Sachen Moral ist er den Jungen bis heute überlegen. Sein hundertprozentiger Einsatz, der bei jedem noch so vermeintlich unwichtigen Wettkampf zu Tage tritt, hat sich auch in Salt Lake City bezahlt gemacht: Langen holte mit dem 2er-Bob Gold. Beim Wettkampf im Vierer hätte er auch gute Chancen auf eine Medaille gehabt. Doch leider verletzte sich der Bobfahrer im zweiten Lauf und konnte zu den nächsten Fahrten nicht mehr antreten. Die Ehre des deutschen Teams rettete Kollege André Lange mit seinem Team: Er holte das zweite deutsche Bob-Gold in Salt Lake City.

Schnelligkeit ist Langens Leben: Kaum ist er aus dem Bob gestiegen, schwingt er sich in aller Regel auf das Motorrad oder hüpft ins Go-Kart. Wahrscheinlich betrachtet der schnelle Christoph Schlaf als reine Zeitverschwendung.
 
 

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