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Tsotsi
© Kinowelt

Tsotsi

Starttermin:
Ab 4. Mai 2006 im Kino
Teaser:
In einem Ghetto am Rand von Johannesburg lebt der 19-jährige Tsotsi (Presley Chweneyagae) in den Tag hinein. Als Anführer einer kleinen Gangsterbande ist Tsotsi der coole und für seine Brutalität gefürchtete Held des Viertels.
Veröffentlicht:
02.05.2006
 
Eines Abends gewinnt seine Gewalttätigkeit eine neue Qualität: In einem noblen Vorort schießt er auf eine Frau, stiehlt deren Auto und flüchtet mit Höchstgeschwindigkeit, als er plötzlich auf dem Rücksitz ein Baby bemerkt.

Vor Schreck baut Tsotsi einen Unfall und muss seine Flucht zu Fuß fortsetzen. Er könnte das schreiende Kind allein in dem Wrack zurück lassen, doch etwas in ihm sperrt sich dagegen. Also steckt er es in eine Papiertüte und nimmt es mit in seine Welt. Damit begibt er sich zugleich auf eine innere, psychologische Reise...

Athol Fugards Roman "Tsotsi" erschien erstmals 1980. Regisseur Gavin Hood wurde mit dem Verfassen einer ersten Drehbuchfassung beauftragt und war davon so begeistert, dass er sie in nur zwei Monaten niederschrieb.

Der Roman "Tsotsi" spielt im Südafrika der 50er-Jahre, doch im Film wurde das Geschehen in die Gegenwart übertragen. Hood meint dazu: "Wolkenkratzer und Baracken, Reichtum und Armut, brutale Gewalt und zarte Fürsorge – all das kollidiert in einem Film, der letztlich eine klassische Geschichte der Erlösung ist."

Der Film wurde im Wide Screen-Bildformat (2.35:1) und auf Super 35 mm gedreht, um der intimen Geschichte eine epische Qualität zu verpassen. Hood wählte dieses Format bewusst, um mit der Konvention zu brechen, Filme, die im Ghetto spielen immer auf grobkörnigem 16 mm zu drehen. Sein kreativer Mut wurde immerhin 2006 mit einem Oscar belohnt...
 
 

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