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Das österreichische Fernsehmagazin

Ben Kingsley

Ben Kingsley
Geburtsort:
Scarborough, Yorkshire, England
Auszeichnungen:
BAFTA Film Award 1983
Boston Society of Filmcritics Award 2001
British Independent Film Award 2001
Dallas-Fort Worth Film Critics Association Awards 2002
European Film Award 2001
Evening Standard British Film Award 1984, 1995
Florida Film Critics Circe Awards 2002
Golden Globe 1983
Golden Satellite Award 2002
Kansas City Film Critics Cirlce Awards 1983
London Critics Circle Film Awards 1984
Los Angeles Film Critics Association Awards 1982
National Board of Review Award 1982
New York Film Critics Cirlce Awards 1982
Oscar 1983
Phoenix Film Critics Society Awards 2004
San Diego Film Critics Society Awards 2001
Screen Actors Guild Award 2002
South Eastern Film Critics Association Awards 2001
Toronto Film Critics Association Awards 2001
Veröffentlicht:
07.03.2002
Bürgerlicher Name: Krishna Banji
Ben Kingsleys Meinung nach würde Shakespeare in der heutigen Welt bestens zurechtkommen. Dessen bester Mann auf der Bühne wäre ohne Zweifel Kingsley selbst (als Mitglied der Royal Shakespeare Company). Der Halbinder mit englischer Mutter hieß mit Geburtsnamen jedoch völlig unbritisch Krishna Bhanji - nach Ansicht seines Vaters, eines Arztes aus Indien, keine gute Voraussetzung für eine Weltkarriere als Schauspieler.

Die sollte er später mit seinem englischen Namen in einer indischen Rolle machen: als "Gandhi" (1982). Vorher war Kingsley außerhalb Englands eher unbekannt, schließlich hatte er sich bis dahin auf Bühnenstücke und zahlreiche TV-Produktionen konzentriert. Doch die exzellente Darstellung des indischen Freiheitskämpfers, der jede Form der Gewalt ablehnte, bescherte dem Mann aus Yorkshire weltweite Anerkennung und gleich den "Oscar" in seiner ersten großen Hauptrolle.

Was kommt nach so einem Erfolg? Ben Kingsley bevorzugte eine Mischung aus etwas unbeschwerteren Filmen wie "Bugsy" (1991), "Dave" (1993) oder "Species" (1995) und ebenso heiklem wie wichtigem Stoff. In "Schindlers Liste" (1993) verkörperte er den Juden Itzhak Stern, in Polanskis "Der Tod und das Mädchen" (1994) Dr. Roberto Miranda an der Seite von Sigourney Weaver und im TV-Film "Anne Frank" den Otto Frank.

Preise heimste der Vater dreier Kinder mit der zurückhaltenden, aber eindringlichen Weise zu schauspielern, massenhaft ein. Man wundert sich fast, dass Kingsley nach "Gandhi" nur noch dreimal für den "Oscar" nominiert wurde, für die Rolle des Meyer Lansky in "Bugsy", seinen Auftritt in "Sexy Beast" (2001) und für die Rolle des Behrani in "House of Sand and Fog" (2003).

Zuletzt spielte der Ausnahmeschauspieler in dem DVD-Hit "Lucky Number Slevin" an der Seite von Bruce Willis und in der Videospielverfilmung "BloodRayne" mit Michael Madsen. Regie führte der umstrittene deutsche Filmemacher Uwe Boll.

Interviews

Ben Kingsley
Interviews, 07. März 2002
Ben Kingsleys Meinung nach würde Shakespeare in der heutigen Welt bestens zurechtkommen. Dessen bester Mann auf der Bühne wäre ohne Zweifel Kingsley selbst (als Mitglied der Royal Shakespeare Company). Der Halbinder mit englischer Mutter hieß mit Geburtsnamen jedoch völlig unbritisch Krishna Bhanji … mehr >
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