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Das österreichische Fernsehmagazin

Heike Makatsch

Heike Makatsch
Geburtsort:
Düsseldorf
Auszeichnungen:
Bayerischer Fernsehpreis 2006
Bambi 2003
Goldene Kamera 2002
Bayerischer Filmpreis 1996
Telestar 1995
Veröffentlicht:
21.02.2001
Bürgerlicher Name: Heike Makatsch
Heike Makatsch wurde als Tochter einer Grundschullehrerin und des Eishockey-Nationaltorwarts Rainer Makatsch 1971 in Düsseldorf geboren. 1988 ging sie nach New Mexiko, um ihr Englisch aufzupolieren. Nach dem Abitur absolvierte sie zwei Praktika bei den Stadtmagazinen "Prinz" und "Düsseldorfer Illu". Danach schrieb sie sich an der Uni für ein Studium der Soziologie, Politik und Medienwissenschaften ein. Aus Unzufriedenheit brach sie das Studium im vierten Semester ab und begann eine Schneiderlehre.

Aber das Showbusiness lockte. Makatsch bewarb sich bei MTV als Moderatorin. Sie wurde zwar zu Probeaufnahmen eingeladen, eine Anstellung erhielt sie jedoch nicht. Ihre Schneiderlehre schloss sie auch nicht ab, denn 1993 holte sie dann VIVA als Moderatorin. Hier errreichte sie mit ihren Sendungen "Interactive" und "Heikes Hausbesuch" bald Kultstatus als berühmtestes "Girlie" Deutschlands. 1995 trennte sie sich von VIVA und ging zu RTL2, um dort "Bravo TV" zu moderieren.

Ihren Einstieg in den Film verdankt Heike Makatsch Detlev Buck, der sie an der Seite von Til Schweiger für seine Erfolgs-Komödie "Männerpension" (1995) engagierte. Danach spielte sie, ohne je eine Schauspielausbildung erhalten zu haben, in mehr oder weniger erfolgreichen Filmen. Bei den Dreharbeiten zu "Obsession" (1996) lernte sie ihren späteren Freund, den Schauspieler Daniel Craig (2006 bekannt als James Bond), kennen, mit dem sie in London zusammenlebte. Inzwischen sind die beiden wieder getrennt und Makatsch wohnt in Berlin.

1997 floppte ihre erste eigene Show bei RTL2: "Heike Makatsch - Die Show"wurde nach acht Sendungen eingestellt. Im gleichen Jahr war sie in dem Lesben-Drama "Aimée und Jaguar" in den Kinos zu sehen.

1998 folgte nach Doris Dörries "Bin ich schön?" die zweite Zusammenarbeit mit Detlev Buck in "Liebe Deine Nächste!". Nach "Die Häupter meiner Lieben" (1999) spielte sie an der Seite von Jasmin Tabatabai die "Prinzessin" in der Tucholsky-Verfilmung "Gripsholm" (2000). Danach war sie in "Gott und die Welt" und "Late Night Shopping" (beide 2001) zu sehen. Für ihre schauspielerische Leistung in Dieter Wedels Sechsteiler "Die Affäre Semmeling" (2001) wurde Heike Makatsch mit der Goldenen Kamera geehrt. 2002 stand sie "Nackt" für Doris Dörrie vor der Kamera und spielte außerdem eine Hauptrolle in "Anatomie 2".

Die Zeiten des Girlies waren vorbei. Längst hat sich Heike Makatsch als feste Schauspielgröße etabliert. 2003 wirkte sie im mehrfach ausgezeichneten TV-Film "Das Wunder von Lengede" mit, im gleichen Jahr in "Tatsächlich... Liebe" mit Alan Rickman und Emma Thompson. Es folgten Filme wie "A Sound Of Thunder", Almost Heaven" und "Keine Lieder über Liebe" (alle 2005).

Ein weiterer Ritterschlag: Für die Titelrolle in der Filmbiographie "Margarete Steiff" erhielt sie 2006 den Bayerischen Fernsehpreis. Ihren Humor hat sie übrigens nicht verloren. Im Juli 2006 startet der Kinofilm "Hui Buuh, das Schlossgespenst". Heike Makatsch spielt darin die "Gräfin Etepetete"...

Außerdem ist sie für die Hauptrolle für eine Verfilmung der Autobiografie von Hildegard Knef vorgesehen. Mitte 2007 sollen die Dreharbeiten beginnen.

Interviews

Heike Makatsch
Interviews, 21. Februar 2001
Heike Makatsch wurde als Tochter einer Grundschullehrerin und des Eishockey-Nationaltorwarts Rainer Makatsch 1971 in Düsseldorf geboren. 1988 ging sie nach New Mexiko, um ihr Englisch aufzupolieren. Nach dem Abitur absolvierte sie zwei Praktika bei den Stadtmagazinen "Prinz" und "Düsseldorfer Illu".… mehr >
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