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J.R.R. Tolkien

J.R.R. Tolkien

Bürgerlicher Name: John Ronald Reuel Tolkien
Geburtsort:
Südafrika
Sterbedatum:
1973-09-02
Veröffentlicht:
10.12.2001
 
John Ronald Reuel Tolkien wurde in Südafrika geboren, wuchs aber nach dem frühen Tod seines Vaters in England auf. Als Tolkien zwölf war, starb auch die Mutter, und der kleine John wurde zusammen mit seinem Bruder Hilary bei einer Tante untergebracht. Schon in seiner Schulzeit entdeckte Tolkien seine Liebe zur Literatur und sein eigenes schriftstellerisches Talent. 1910 erhielt er ein Stipendium für das Exeter College in Oxford.

Während seines Studiums wandte sich Tolkien vor allem der altenglischen Literatur zu und begann damit, sich Fantasiewelten auszudenken. 1916 heiratete er seine Jugendliebe Edith Bratt, 1917 kam Sohn John Francis auf die Welt. Nach dem ersten Weltkrieg, in dem Tolkien es bis zum Ausbildungsoffizier schaffte, erhielt der Literaturwisschaftler eine Anstellung an der Universität von Leeds. Mit erst 32 Jahren wurde er Professor - und zum dritten Mal Vater. 1929 kam noch ein viertes Kind hinzu.

1930 begann Tolkien eine seiner vielen Fantasie-Geschichten niederzuschreiben: Er nannte sie "Der kleine Hobbit" - und wollte damit eigentlich nur seinen Kindern eine Freude machen. Doch auf Drängen einiger (erwachsener) Freunde, die von der Geschichte begeistert waren, machte Tolkien aus dem Abenteuer von Bilbo Beutlin ein Buch, das erstmals 1937 erschien.

Aufgrund des großen Erfolgs des "Kleinen Hobbits" willigte Tolkien in die Bitte seines Verlegers ein und setzte die Geschichte fort: Bis 1949 saß er, neben seinem Beruf als Professor, an den drei Teilen von "Der Herr der Ringe". Doch der Verleger war nicht gerade begeistert; er lehnte das Werk zunächst ab, es war ihm zu "eigenartig". 1954 erschien die Trilogie dann doch - und wurde ein großer Erfolg. Tolkien gab daraufhin seine Stelle als Professor auf und widmete sich ganz dem Schreiben.

In den 60er-Jahren erschien "Der Herr der Ringe" erstmals als Taschenbuchausgabe in den USA. Die Geschichte von Mittelerde wurde damit endgültig zum Kult. Die kleinen, friedfertigen Hobbits, die wider Willen in einen Krieg hineingezogen werden, avancierten zu Identifikationsfiguren der 68er, die Tolkien-Begeisterung schwappte nun auch auf Europa über.

Dem Autor selbst war der ganze Rummel um seine Person ziemlich lästig. Er zog mit seiner Frau aufs Land und schottete sich vor der Öffentlichkeit ab. Die Fortsetzung des "Herrn der Ringe", an der er in seinen letzten Lebensjahren arbeitete, wurde leider nie fertig. Tolkien starb 1973 im Alter von 81 Jahren.

Filme mit J.R.R. Tolkien

Der Herr der Ringe, Leichte Musik, USA 1977
 
 

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