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Til Schweiger

Til Schweiger

Bürgerlicher Name: Tilman Valentin Schweiger
Geburtsort:
Freiburg
Auszeichnungen:
Bambi 2005, 2004
Deutscher Comedy Preis 2004
Gdynia Polnisches Filmfestival: Bester Schauspieler 1997
Max Ophüls Festival (D): Bester Nachwuchsschauspieler 1993
Moskau Internationales Filmfestival: Silberner St. George 1997
Veröffentlicht:
29.11.2001
 
Von der Lindenstraße nach Hollywood, und das in nur 10 Jahren. Til Schweiger scheint einfach alles zu gelingen. Kein Wunder, dass da so mancher Neider mault, der einstige Soap-Star habe zwar einen sexy Hintern, aber das sei auch schon alles.

Ein bisschen mehr wird wohl schon dahinter stecken, schließlich ruft Sylvester Stallone nicht jeden an, um ihm die Hauptrolle in seinem Film anzubieten. In "Driven" (2001) spielt Til Schweiger seine erste große Hollywood-Rolle - neben Stallone und Burt Reynolds. Und das ist vermutlich erst der Anfang.

Dabei wollte Til Schweiger eigentlich Lehrer werden, so wie seine Eltern. Doch nach zwei Jahren hatte er genug von der Büffelei und schmiss das Studium. Er hielt sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und nahm ab 1986 Schauspielunterricht. Erste Bühnenrollen folgten. 1991 wurde das smarte Nachwuchstalent mit dem süßen Grinsen für die "Lindenstraße" entdeckt. Als Jo Zenker eroberte er die Herzen der Nation. Noch im gleichen Jahr jagte er als Prolet Bertie in "Manta, Manta" über die Kinoleinwand.

1994 hockte er dann als hypnotisierter Macho Axel im "Bewegten Mann" nackt auf dem Couchtisch - und ist seitdem aus dem neuen deutschen Film nicht mehr wegzudenken. Filme wie "Männerpension" oder "Das Superweib" (beide 1996) folgten. Daneben stand der neue Frauenschwarm für Krimiserien wie "Polizeiruf" und "Die Kommissarin" vor der Kamera. Außerdem drehte er 1996 seinen ersten ausländischen Film, die polnische Low-Budget-Produktion "Bastard", die mehrere Preise bekam.

1996 war außerdem das Jahr, in dem Til Schweiger zusammen mit Thomas Zickler und André Hennicke seine eigene Produktionsfirma Mr. Brown Entertainment gründete. Und es war das Jahr, in dem ihm ein schriftstellernder Taxifahrer das Drehbuch zu "Knockin' On Heaven's Door" in die Hand drückte. Schweiger war begeistert von dem Stoff und machte sich an die Umarbeitung des Drehbuchs. Zudem produzierte er den Film und spielte die Hauptrolle des todkranken Martin, der zusammen mit einem anderen todgeweihten Patienten (gespielt von Jan Josef Liefers) aus dem Krankenhaus abhaut und ein rasantes Abenteuer erlebt.

Nach diesem viel beachteten Kinoerfolg versuchte es Til Schweiger, der seit 1995 mit der Amerikanerin Dana Carlsen verheiratet ist, in Hollywood. Doch einige Rollen, in denen er den typisch deutschen Bösewicht spielen sollte, lehnte er ab. Seinen ersten Auftritt hatte er in "The Replacement Killers" (1998), weitere Nebenrollen folgten. 2001 schließlich bekam er seine erste Hollywood-Hauptrolle in "Driven".

Den deutschen Film hat der vierfache Vater, der mit seiner Familie im Frühling 2005 von Hollywood nach Hamburg zog, aber noch nicht vergessen: 1998 drehte, produzierte und spielte er in "Der Eisbär", einem Thriller, der an Werke von Tarantino erinnert. Außerdem war Schweiger in "Der große Bargarozy" (1999), "Jetzt oder nie" (2000) und "Was tun, wenn's brennt?" (2001) zu sehen.
 
 

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