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Das österreichische Fernsehmagazin

Ian McKellen

Ian McKellen
Geburtsort:
Burnley, Lancashire, UK
Auszeichnungen:
Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films (USA): Saturn Award 2002, 1999
Berliner Filmfestival (D): Goldener Ehrenbär 2006
BFCA Award (USA) 2004, 1999
British Independent Film Award (GB) 2003, 1999
CFCA Award (USA) 1999
Cinequest San Jose Film Festival (USA): Maverick Tribute Award 2002
European Film Award 1996
FFCC Award (USA) 1999
Golden Globe (USA) 1997
Independent Spirit Award (USA) 1999
LAFCA Award (USA) 1999
NBR Award (USA) 2003, 1998
OFCS Award (USA) 2003, 1999
Phoenix Film Critics Society Awards (USA) 2003, 2002
Saturn Award (USA) 1999
Screen Actors Guild Award (USA) 2004, 2002
Veröffentlicht:
07.12.2001
Bürgerlicher Name: Sir Ian McKellen
Denn der Mann, der in der Tolkien-Verfilmung "Der Herr der Ringe" den weisen Zauberer Gandalf spielt, ist in England seit Jahrzehnten einer der berühmtesten Shakespeare-Darsteller.

Manche Zeitungen nennen ihn den neuen Laurence Olivier. Außerhalb seines Heimatlandes hingegen war der Schauspieler noch nicht sehr bekannt - bis er als Gandalf nicht nur Tolkien-Fans auf der ganzen Welt begeisterte. Für die Darstellung des weißhaarigen Magiers gab's immerhin eine Oscar-Nominierung.

Ian McKellen wurde 1939 in England geboren und wuchs in der kleinen Bergarbeiter-Stadt Wigan auf. Schon früh entwickelte er eine Liebe für das Theater, besonders für die Shakespeare-Aufführungen, die er zusammen mit seinen Eltern besuchte.

In der Schultheater-Gruppe lief nichts ohne ihn. Später nahm McKellen Schauspielunterricht und stand bald auf verschiedenen Bühnen. Klar, dass er irgendwann bei der renommierten Royal Shakespeare Company und dem Royal National Theatre landete.

1990 wurde der Schauspieler für seine Verdienste um die englische Kunst und Kultur in den Adelsstand erhoben. Neben seinen Bühnenauftritten nahm er zahlreiche Film- und Fernsehrollen an, ohne allerdings zu internationaler Berühmtheit aufzusteigen.

Manch einer erinnert sich aber vielleicht an seine Darstellung "Richards III" (1995), seine Verkörperung des russischen Zaren in dem TV-Mehrteiler "Rasputin" (1996) oder seinen Auftritt als "Frankenstein"-Regisseur James Whale in "Gods and Monsters" (1998), für den der Schauspieler einige große Preise und sogar eine Oscar-Nominierung erhielt.

Auch nach den "Herr der Ringe"-Filmen steht der Schauspieler, der sich seit 1988 offiziell zur Homosexualität bekennt, immer noch hauptberuflich auf der Theaterbühne. 2001 trat er unter anderem am Broadway in Strindbergs "Dance of Death" auf.

Interviews

Ian McKellen
Interviews, 07. Dezember 2001
Denn der Mann, der in der Tolkien-Verfilmung "Der Herr der Ringe" den weisen Zauberer Gandalf spielt, ist in England seit Jahrzehnten einer der berühmtesten Shakespeare-Darsteller.Manche Zeitungen nennen ihn den neuen Laurence Olivier. Außerhalb seines Heimatlandes hingegen war der Schauspieler noch… mehr >
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